Freitag startet das Wissenschaftsjahr

Berlin startet am Freitag in das Jahr der Wissenschaft. Mit einem großen Festakt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt wird ein Programm eröffnet, mit dem sich der Wissenschaftsstandort das ganze Jahr über präsentiert. Unter dem Titel "Berlin – Hauptstadt für die Wissenschaft" sind zahlreiche Veranstaltungen für die interessierte Öffentlichkeit geplant. Anlass des Wissenschaftsjahres sind die Jubiläen von fünf zentralen Wissenschaftsinstitutionen im Jahr 2010/11: Vor 350 Jahren wurde die Staatsbibliothek gegründet. Die Charité blickt auf ihr 300-jähriges Bestehen zurück, ebenso die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Die Humboldt-Universität feiert ihre Gründung vor 200 Jahren. Und die Max-Planck-Gesellschaft erinnert an die Gründung ihrer Vorläuferorganisation, der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, vor 100 Jahren.

20.01.2010 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit wird das Jahr am Freitag eröffnen. Den Festvortrag hält der Präsident der Niederländischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Robbert Dijkgraaf. Der Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Dr. Arend Oetker, wird ein Grußwort sprechen. Im Rahmen des Festaktes wird auch der Berliner Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters überreicht.

Berlins Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner erklärt: "Mit dem Wissenschaftsjahr werden Forschung und Lehre noch stärker in den Blickpunkt gerückt. Berlin – Hauptstadt für die Wissenschaft ist kein leerer Titel, sondern unterstreicht die Bedeutung, die die Stadt für die Wissenschaft und die Wissenschaft für die Stadt schon jetzt haben und in Zukunft noch mehr haben werden. Dazu stellen wir auch politisch die richtigen Weichen: Mit der Unterzeichnung der Hochschulverträge sind Haushaltssteigerungen für die Hochschulen in den nächsten Jahren trotz schwieriger Haushaltssituation gesichert. Es wird 6.000 zusätzliche Studienanfänger-Plätze geben. Mit der Einstein-Stiftung haben wir ein zusätzliches Instrument der Förderung der Spitzenforschung geschaffen."

"Das Wissenschaftsjahr macht besonders deutlich, mit wie viel Faszination Forscherinnen und Forscher arbeiten und neue Herausforderungen angehen. Dafür verdienen sie die Anerkennung in der Gesellschaft. Es freut mich, dass gerade in letzter Zeit eine ganze Reihe von Berliner Wissenschaftlern bei Wettbewerben und Drittmittelprojekten sehr erfolgreich waren und sind", so der Senator weiter.

Der Wissenschaftssenator dankt im Vorfeld der feierlichen Eröffnung allen, die mit zu dem umfangreichen Programm des Wissenschaftsjahres beitragen und an dessen Organisation: "Da steckt sehr viel Arbeit und Begeisterung drin. Ich bin überzeugt, dass die Wissenschaft viele Bürgerinnen und Bürger faszinieren wird."


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