HRK: Hochschulpakt-Mittel nicht ausreichend
(bikl) Als eine erste Bewährungsprobe nach der Föderalismusreform hat das Plenum der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) den Hochschulpakt 2020 bezeichnet.
15.11.2006 ArtikelJetzt müsse sich zeigen, ob Länder und Bund zu abgestimmten Maßnahmen in der Hochschulpolitik fähig sind. "Besonders die Länder müssen jetzt dafür sorgen, dass die letzten Steine aus dem Weg geräumt werden", erklärte HRK-Präsidentin Professor Dr. Margret Wintermantel heute vor der Presse.
Um die Hochschulen für den prognostizierten Studenten-Ansturm der nächsten Jahre zu wappnen, will der Bund bis 2010 für zusätzliche Studienplätze insgesamt 565 Millionen Euro bereitstellen. Noch einmal die gleiche Summe soll von den Ländern kommen. Allerdings gibt es noch keine endgültige Einigung über die gerechte Verteilung der Mittel. Einzelne Fragen, die jetzt noch unter den Ländern offen sind, sollen bis zum 20. November geklärt werden.
Ausdrücklich wiesen die Hochschulrektoren darauf hin, dass die bis jetzt von Bund und Ländern vorgesehenen Mittel nicht ausreichen und völlig unklar sei, wie es nach 2010 weitergehe.
Wintermantel warnte erneut, dass unzureichende Mittel zu umfassenden Zulassungsbeschränkungen führen müssten: "Damit würde man die mit dem Studierendenandrang verbundene Chance, mehr junge Menschen zum Studium und zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen, vertun. Die volkswirtschaftlichen Folgen in den kommenden Jahren wären verheerend."
Link:
Erklärung der HRK zum Hochschulpakt
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