HRK-Initiative für zügigen Weg zum Studienplatz

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz hat sich am 27. November in Berlin für ein Internet-gestütztes dialogorientiertes Bewerbungs- und Auswahlverfahren ausgesprochen. Die HRK wird sich nachdrücklich dafür einsetzen, dass ein solches Verfahren so schnell wie möglich zur Verfügung steht. "Junge Leute müssen ihren Studienplatz rechtzeitig und ohne übermäßigen Aufwand finden können", erklärte dazu HRK-Präsidentin Professor Dr. Margret Wintermantel heute in Berlin. "Es darf nicht sein, dass sie durch ein unkoordiniertes Zulassungsverfahren wertvolle Zeit verlieren."

28.11.2007 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Die Zulassung dauert bei Studiengängen mit örtlichen Zulassungsbeschränkungen oft unzumutbar lange, zumal die meisten Studierenden sich an einer Vielzahl von Hochschulen bewerben. Im Resultat bleiben wertvolle Studiengänge unbesetzt. Durch ein zentrales Management der Bewerbungen könnten diese Probleme gelöst werden, ohne die Auswahl der einzelnen Hochschule nach eigenen Kriterien zu gefährden.

"Das Bewerbungsverfahren muss transparent, schnell und effizient sein", sagte Wintermantel. "Dazu gehört, dass die Bewerberinnen und Bewerber aktiv auf ihre Bewerbungen auch während des Auswahlprozesses der Hochschulen einwirken können."

Nun komme es darauf an, die Grundlagen für die Realisierung dieses Modells in den weiteren Gesprächen mit der Konferenz der Kultusminister zu schaffen.


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