Kraft: NRW-Hochschulen bauen bundesweite Vorreiterrolle in der Graduiertenausbildung aus

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung von vier neuen Graduiertenkollegs mit teilweise internationalem Modellcharakter an nordrhein-westfälischen Hochschulen beschlossen.

03.05.2005 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Ministerin Kraft: "Die Entscheidung der DFG bestätigt das erklärte Ziel Nordrhein-Westfalens, erste Adresse für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt zu sein". Mit nun 51 Graduiertenkollegs belegt NRW bundesweit den Spitzenplatz bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Baden-Württemberg mit 44 und Bayern mit 35 Kollegs folgen auf den nächsten Plätzen.

Graduiertenkollegs sind auf maximal neun Jahre befristete Einrichtungen der Hochschulen. In ihnen haben besonders qualifizierte Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in einem anspruchsvollen, von Zusammenarbeit geprägten Forschungsumfeld ihre Dissertationen anzufertigen. Die Förderung erfolgt auf Stipendienbasis für bis zu drei Jahre.

Zwei der neuen Graduiertenkollegs sind internationale Kooperationen. Bundesweit bisher einmalig ist die deutsch-japanische Zusammenarbeit der Universitäten Münster und Nagoya im Graduiertenkolleg "Complex Functional Systems in Chemistry: Design, Development and Applications". Die Universität Bielefeld und die Beijing Normal University kooperieren zu dem Thema "Stochastik und Modellierung realer Systeme".

Ministerin Kraft: "In diesen internationalen Kooperationen arbeiten in idealer Weise erfahrene Forschergruppen von höchstem internationalen Rang mit viel versprechenden jüngeren Nachwuchswissenschaftlern zusammen."

Zwei weitere Graduiertenkollegs bewilligte die DFG der Universität Düsseldorf in dem hochaktuellen Gebiet "Dynamik heißer Plasmen" und der RWTH Aachen für "Biokatalyse in unkonventionellen Medien" - beide in enger Partnerschaft mit dem Forschungszentrum Jülich.

Die meisten Kollegs sind an der Universität Bielefeld eingerichtet (10), gefolgt von der RWTH Aachen (7) und der Universität Bonn (6). Kraft: "Die Vielzahl und thematische Vielfalt dieser Graduiertenkollegs belegt die exzellente Forschungsarbeit der nordrhein-westfälischen Hochschulen".


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden