Land fördert erste Graduiertenschule der Universität der Künste
Am Donnerstag, 28. Oktober, stellt sich die neu geschaffene Graduiertenschule für die Künste und die Wissenschaften an der Universität der Künste Berlin der Öffentlichkeit vor. Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner wird an der Veranstaltung am Abend teilnehmen.
28.10.2010 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung"Mit der Graduiertenschule beschreitet die Universität der Künste einen neuen und richtigen Weg. Besonders interessant ist es, weil sowohl Künstlerinnen und Künstler, als auch Promovierende in die Graduiertenschule aufgenommen werden. Dieses eigenständige Profil wird einer künstlerischen Hochschule und den Bedürfnissen des künstlerischen Nachwuchses besonders gerecht. Die Überschreitung traditioneller Grenzen der Disziplinen ermöglicht viele spannende Vorhaben. Ich bin überzeugt, dass die Universität der Künste damit national und international Beachtung finden wird", so der Senator.
Bereits nach der Pilotphase haben sich 336 Interessierte aus allen Kontinenten für ein Stipendium beworben. Das Land Berlin hat eine Anschubfinanzierung von 436.000 Euro zur Verfügung gestellt; ab dem 1. Januar 2011 ist eine weitere Finanzierung im Rahmen der Förderung durch die Einstein Stiftung Berlin im Umfang von ca. 3,5 Millionen Euro für drei Jahre in Aussicht gestellt.
"Die künstlerischen Hochschulen haben für die Berliner Wissenschaftslandschaft eine große Bedeutung. Viele junge kreative Studierende und Kunstschaffende wirken gerne in der Hauptstadt. Mit der neuen Graduiertenschule erfolgt eine weitere wichtige Weichenstellung", sagt Prof. Dr. Zöllner.
Hintergrund:
Die Graduiertenschule wurde im Juni 2010 als erste Einrichtung dieser Art an einer künstlerischen Hochschule in Deutschland gegründet. Sie ist ein postgraduales, transdisziplinäres und internationales Exzellenzprogramm für herausragende Absolventen aller künstlerischen, gestalterischen und wissenschaftlichen Disziplinen, die den Austausch mit anderen Methoden und Erkenntnisweisen suchen. Die Stipendiaten erhalten zwei Jahre lang eine Förderung von monatlich 1000 Euro plus einen Sachkostenzuschuss, um ihr Projekt verwirklichen zu können. Die jährlichen Auftakt- und Abschlussveranstaltungen der Graduiertenschule werden ergänzt durch monatliche Kolloquien sowie Seminare, Workshops, Vorträge oder auch Ausstellungen und Performances.
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