Mehr ausländische Wissenschaftler an NRW-Hochschulen

2006 besaßen von den 45 800 wissenschaftlich und künstlerisch tätigen Personen an den nordrhein-westfälischen Hochschulen 4 300 einen ausländischen Pass. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das fast sechs Prozent mehr als im Vorjahr (4 100). Der Anteil der ausländischen Wissenschaftler(innen) am gesamten wissenschaftlichen und künstlerischen Personal lag 2006 bei 9,5 Prozent; 2005 hatte ihr Anteil noch bei 9,1 Prozent gelegen.

26.11.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-Westfalen

Mit 248 Beschäftigten bilden russische Staatsbürger die größte Personengruppe, gefolgt von 234 Wissenschaftler(inne)n aus China und 224 Beschäftigten aus Österreich.

Fachbereiche mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung waren bei den ausländischen Wissenschaftler(inne)n besonders beliebt. In der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften waren 13,5 Prozent der Beschäftigten aus dem Ausland, gefolgt von Kunst und Kunstwissenschaft (12,7 Prozent) und Ingenieurwissenschaften (10,4 Prozent).

Der überwiegende Teil (86,9 Prozent) des ausländischen wissenschaftlichen und künstlerischen Personals war an Universitäten beschäftigt; gefolgt von Fachhochschulen (7,2 Prozent) und Kunsthochschulen (5,6 Prozent).


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