Minister Frankenberg überreicht Ehrenprofessur an Gefäßchirurgen Dr. med. Erich Schwilden

"Mit Ihren Verdiensten um die Ausbildung junger Medizinstudierender, Ihren zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Ihrer Arbeit in der Krankenversorgung und im Klinikmanagement vereinen Sie in Ihrer Person alle Eigenschaften, die wir uns für die akademischen Lehrer an unseren Hochschulen wünschen."

09.05.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Mit diesen Worten würdigte Prof. Dr. Peter Frankenberg, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, das Wirken des Esslinger Chirurgen Dr. Erich Schwilden, der für sein Lebenswerk mit dem Ehrentitel Professor ausgezeichnet wurde. Beim Überreichen der Urkunde wies der Wissenschaftsminister darauf hin, dass es sich bei der Ehrenprofessorenwürde um die höchste Auszeichnung handle, die eine Persönlichkeit in Baden-Württemberg für wissenschaftliche Verdienste erhalten könne.

Mit seinen Arbeiten in der Gefäßchirurgie habe Dr. Schwilden dazu beigetragen, dass diese chirurgische Disziplin im europäischen Raum den jetzigen hohen Standard erreicht hat. "Er erwarb sich auch als Förderer wissenschaftlichen Nachwuchses hohes Ansehen", betonte Frankenberg. Ein Hochschulmediziner habe heutzutage die anspruchsvolle Aufgabe, so präsent in der Krankenversorgung wie engagiert in Forschung und Lehre zu sein. Dies alles verlange dem einzelnen Arzt manches mal die Quadratur des Kreises ab. "Umso erfreulicher ist es, wenn einem Fachvertreter von seinen Kollegen bescheinigt wird, dass er die Herkulesaufgabe mit Bravour gemeistert hat."

Nach dem Medizinstudium an den Universitäten in Wien und Freiburg verbrachte Dr. Schwilden seine Medizinalassistentenzeit in Sittard in den Niederlanden, wo er sich erstmals mit dem Fachgebiet der vaskulären Chirurgie zuwendete. Seine gefäßchirurgische Ausbildung vervollständigte er unter der Ägide von Professor van Dongen in Utrecht und Amsterdam. Seit 1979 wirkte er als Chefarzt an der Gefäßchirurgischen Klinik der Städtischen Krankenanstalten in Esslingen. Dort veranstaltete er zahlreiche Intensivkurse und Workshpos und wirkte so maßgeblich an der Aus- und Weiterbildung von Chirurgen und Gefäßchirurgen mit. Im Jahr 2004 verließ Dr. Schwilden die Esslinger Klinik in den Ruhestand.


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