Neues Graduiertenkolleg "Masse, Spektrum, Symmetrie" gestartet
"Graduiertenkollegs sind ein Beleg für exzellente wissenschaftliche Qualität und ausgezeichnete Lehre. Das Auswahlverfahren durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist hart und die Konkurrenz groß. Umso erfreulicher ist es, dass es die TU Dresden auf insgesamt vier solcher Kollegs bringt", sagte heute Dr. Knut Nevermann, Staatssekretär im Sächsischen Wissenschaftsministerium, anlässlich des Starts des Graduiertenkollegs "Masse, Spektrum, Symmetrie - Teilchenphysik in der Ära des Large Hadron Colliders".
28.09.2009 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDas Graduiertenkolleg wird gemeinsam von der Humboldt Universität zu Berlin und der Technischen Universität Dresden getragen. "Besondere Markenzeichen dieses Kollegs sind die Verbindung zwischen Forschung und Experiment, das breite Spektrum der Arbeitsgebiete und die hohe Zahl der am Kolleg beteiligten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler", so Dr. Nevermann. Dies sei einmalig für den Osten Deutschlands. Auch in den Bereichen Interdisziplinarität und Internationalität habe die DFG dem Kolleg Bestnoten ausgestellt. Die Kollegiaten fänden ein hervorragendes wissenschaftliches und infrastrukturelles Umfeld vor, um vielfältige internationale Kontakte zu knüpfen und eigene Forschungsergebnisse zu präsentieren. Mit dem neuen Graduiertenkolleg würden die Bemühungen der TU Dresden, in Ausbildung und Forschung ein in sich geschlossenes Fächerspektrum der Kern-, Teilchen- und Astrophysik zu realisieren, von Erfolg gekrönt.
Zu den unmittelbaren Partnern im Kolleg gehören unter anderem das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) in Zeuthen sowie das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Potsdam. Darüber hinaus können die Dresdner Kollegiaten eng mit dem Forschungszentrum Dresden-Rossendorf und dem Verein für Kernverfahrenstechnik und Analytik (VKTA) in Rossendorf zusammenarbeiten.
Graduiertenkollegs sind langfristige Einrichtungen der Hochschulen, die bis zu neun Jahre durch die DFG gefördert werden können. Sie dienender Förderung des graduierten wissenschaftlichen Nachwuchses (Doktoranden) durch Beteiligung an der Forschung. Doktorandinnen und Doktoranden sollen in Graduiertenkollegs die Gelegenheit finden, im Rahmen eines systematisch angelegten Studienprogramms ihre Promotion vorbereiten zu können und mit ihrer Dissertation in einem umfassenden Forschungszusammenhang zu arbeiten. Graduiertenkollegs dienen insbesondere einer forschungsorientierten Integration von Lehre und Ausbildung und sollen einen Beitrag zur Neuordnung des Studiums leisten.
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