Sachsens Hochschulen werben mehr Drittmittel ein als je zuvor
"In diesen Zahlen spiegelt sich einmal mehr die wachsende wissenschaftliche Leistungskraft der sächsischen Hochschulen", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange als Reaktion auf die vom Statistischen Landesamt veröffentlichten Drittmittelzahlen.
10.06.2009 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDemnach hatten Sachsens Hochschulen 2007 insgesamt 246 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben, 28 Millionen Euro mehr als 2006. Nach wie vor sei der Bund mit rund 77 Millionen Euro der größte Drittmittelgeber (9 Millionen Euro mehr als 2006). Zunehmend verstärkt würden Projekte durch die Wirtschaft finanziert (57 Millionen Euro), 4 Millionen Euro mehr als 2006. Drittmittel seien aber kein Ersatz für eine solide Grundfinanzierung der Hochschulen. Deshalb müsse auch in den kommenden Jahren eine Grundfinanzierung gesichert sein, die qualitativ gute Lehre und vor allem Grundlagenforschung sicher stelle. "Ohne diese Basis ist eine Einwerbung von Drittmitteln nicht möglich", sagte die Wissenschaftsministerin.
Als Drittmittel bezeichnet man Mittel zur Förderung von Forschung und Entwicklung, zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zur Förderung der Lehre, die zusätzlich zum regulären Haushalt von öffentlichen oder privaten Stellen eingeworben werden. Diese Mittel stammen nicht aus der Grundausstattung und nicht aus Mitteln des Landes (z. B. Forschungsförderung des Landes.) Drittmittel werden zumeist zur Finanzierung von zusätzlichem Personal sowie zur finanziellen Ausstattung von Forschungsprojekten genutzt.
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