Statistik

Studentenrekord an Bayerns Hochschulen

Im Wintersemester 2010/2011 nahmen in Bayern 59 813 junge Menschen ein Studium auf Im Wintersemester 2010/11 waren nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung an den Hochschulen in Bayern insgesamt 287 432 Studierende immatrikuliert. Dies waren 5,4 Prozent mehr als im Wintersemester davor. Damit erreichte die Zahl der Studierenden einen neuen Höchststand.

15.02.2011 Pressemeldung

Von diesen waren 59 813 Studienanfänger, 9,3 Prozent mehr als im Wintersemester 2009/10 nahmen in Bayern erstmals ein Studium auf. – Die Frauen lagen mit einem Anteil von knapp 49 Prozent bei den Studenten und von knapp 50 Prozent bei den Studienanfängern in etwa bei ihrem Bevölkerungsanteil dieser Altersgruppe. – Sieben von zehn Studienanfängern kamen aus Bayern und jeder neunte aus dem Ausland, wobei die Zahl der Studienanfänger mit einer im Ausland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung etwas stärker zunahm als die der mit heimischer Hochschulzugangsberechtigung.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, erreichte die Zahl der Studierenden im Wintersemester 2010/11 mit 287 432 einen neuen Höchststand. Dies waren 5,4 Prozent mehr als im Wintersemester davor. Im Vergleich zum Wintersemester 2000/01 ist die Zahl der Studierenden in Bayern um 34,8 Prozent gestiegen. Damals studierten 213 301 junge Menschen an Bayerns Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften.140 693 der im Wintersemester 2010/11 an bayerischen Hochschulen Immatrikulierten waren Frauen. Dies entspricht einem Anteil von 48,9 Prozent. Beeindruckend bei den weiblichen Studenten ist auch der Anstieg um 99 510 gegenüber dem Wintersemester 2000/01 (+ 41,4 Prozent). Die Anzahl der männlichen Studenten stieg in diesem Zeitraum "nur" von 113 791 auf 146 739 (+ 29,0 Prozent).

Im aktuellen Wintersemester haben 59 813 junge Menschen an bayerischen Hochschulen erstmals ein Studium begonnen. Das waren 9,3 Prozent mehr als im vorhergehenden Wintersemester. 29 853 der Ersteinschreibungen entfielen auf Frauen. Sie stellen damit fast die Hälfte aller Anfänger (49,9 Prozent). Diese knapp 60 000 Studienanfänger hatten ihre Hochschulzugangsberechtigung überwiegend in Bayern erworben (42 129 oder 70,4 Prozent). Gut ein Sechstel der Erstsemester (10 721 oder 17,9 Prozent) nahm das Studium mit einer Hochschulzugangsberechtigung aus einem anderen Bundesland auf. 11,6 Prozent (6 963) aller Studierenden im ersten Hochschulsemester erwarben die Hochschulzugangsberechtigung im Ausland. Die Zahl der Studienanfänger mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung stieg gegenüber dem Vorjahressemester mit 12,7 Prozent etwas stärker als die derjenigen mit bayerischem Abitur (+11,6 Prozent). Die Zahl der Ersteinschreibungen mit einer Hochschulzugangsberechtigung aus einem anderen Bundesland ging dagegen um 0,4 Prozent zurück, was in erster Linie darauf zurückzuführen war, dass erneut weniger junge Menschen aus den neuen Bundesländern ihr Studium in Bayern begannen (1 391; - 17,3 Prozent). Aus dem früheren Bundesgebiet (einschl. Berlin, ohne Bayern) kamen im Wintersemester 2010/11 mit 9 330 Personen (+ 2,7 Prozent) etwas mehr Studienanfänger nach Bayern als im Vorjahressemester.


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