Hamburg

Studentenwerke: Zuschüsse ans Studierendenwerk Hamburg nicht kürzen!

- Scharfe Kritik der Studentenwerke am beabsichtigten Sparpaket des Hamburger Senats - Zuschusskürzung von 2,3 Millionen Euro auf Null geplant - Kritik: "Rückzug der Stadt Hamburg aus der finanziellen Unterstützung ihrer Studierenden" - "Umverteilung vom Staat auf die Studierenden und ihre Eltern"

01.12.2010 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Mit scharfer Kritik haben die Studentenwerke auf ihrer Jahresversammlung auf die Pläne des Hamburger Senats reagiert, den Zuschuss ans Studierendenwerk Hamburg von derzeit 2,3 Millionen komplett zu streichen. Sie fordern Hamburg auf, davon abzusehen, da das den "Rückzug der Stadt aus der finanziellen Unterstützung der Studierenden" bedeuten würde.

Hamburg habe mit der "gesetzlichen Aufgabenzuweisung" an sein Studierendenwerk auch die Verantwortung, es ausreichend zu finanzieren, formulierten die mehr als 150 Delegierten aus den 58 Studentenwerken auf ihrer Jahresversammlung am 30. November und 1. Dezember 2010.

Die geplanten Mittelkürzungen betreffen unmittelbar die Mensen des Studierendenwerks Hamburg und damit "die Möglichkeit, in der hochpreisigen Region Hamburg" preisgünstiges Essen für Studierende anzubieten.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: "Damit würden die Studierenden an Hamburger Hochschulen mehrfach belastet. Neben Studiengebühren würde der Senat auch einen Anstieg der Lebenshaltungskosten bewirken. Das Studierendenwerk Hamburg könnte den Wegfall der Landeszuschüsse nur durch Erhöhung der Essenspreise oder der Semesterbeiträge der Studierenden kompensieren." "Faktisch bedeutet das eine Umverteilung der Finanzierung vom Staat auf die Studierenden und ihre Eltern", kritisieren die Studentenwerke und fordern den Hamburger Senat auf, die Zuschusskürzung zurückzunehmen.


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