Studienplatzchaos bei geregelten Arbeitszeiten
10.08.2011 Artikel
Das sich seit Semestern wiederholende und die Studierwilligen zermürbende Chaos bei der Vergabe von Studienplätzen gehe in eine neue Runde, berichtet spiegel.de.
Mit dem, was bei jeder Flugbuchung seit langem funktioniere, nämlich der Online-Koordinierung einer Nachfrage bei verschiedenen Anbietern, damit hätten die Hochschulen immer noch Probleme. Denn das bereits Anfang 2010 angekündigte zentrale Portal www.hochschulstart.de werde auch zum kommenden Semester nicht funktionieren: "Eine rettende Software wurde nun nicht rechtzeitig fertig - weil ein öffentlicher Entwickler patzte." Dieser halte auch die um ein Jahr auf den Start des Wintersemsters 2012/2013 verschobene Fertigstellung der Software für eine "ambitionierte" Zeitplanung - schließlich werbe das Unternehmen in öffentlicher Hand mit Familienfreundlichkeit und geregelten Arbeitszeiten, "da könne man nicht eben mal einen Urlaub streichen, wenn plötzlich ein Auftrag reinkomme." Das Projekt hat den Steuerzahler bisher 15 Millionen Euro gekostet und wurde jetzt um 2 Millionen Euro und um ein weiteres Jahr Vergabechaos aufgestockt. Besser kann eine Bildungsrepublik nun mal nicht funktionieren.
www.spiegel.de
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