Technische Bildung für alle

(bikl/idw) Technik-Verständnis ist unabdingbar für den Erfolg in Schule und Berufsleben, aber auch Voraussetzung für das Management von alltäglichen Aufgaben wie zum Beispiel im Straßenverkehr oder in der Kommunikation. Um in Deutschland die Voraussetzungen für eine alle erreichende technisch-naturwissenschaftliche Bildung zu schaffen, haben sich im Dezember Bildungs-Expertinnen und Experten von der frühkindlichen Erziehung bis hin zur Erwachsenenbildung in der Initiative "Technische Bildung in Deutschland" zusammengeschlossen.

01.02.2007 Artikel
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Zwar existieren vielfältige Initiativen zur Förderung der technischen Bildung, diese Vorhaben beziehen sich jedoch in der Regel auf spezifische Aspekte einzelner Sektoren des Bildungssystems. Maßnahmen, die sich beispielsweise an Abiturienten und Abiturientinnen richten und für technisch-naturwissenschaftliche Studiengänge werben sollen, greifen oftmals zu spät, weil sich die Interessenschwerpunkte bereits viel früher herausgebildet und gefestigt haben.

In der Initiative "Technische Bildung in Deutschland" haben sich Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Gliedern der Bildungskette zusammengeschlossen. Das fachliche Spektrum der Beteiligten reicht von der frühkindlichen Pädagogik (Prof. Dr. Hilde von Balluseck, Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin) und der schulischen Bildung (Prof. Dr. Manfred Euler, Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften Kiel) über die berufliche Bildung (Dr. Ulrich Blötz, Bundesinstitut für Berufsbildung Bonn) und die Hochschulbildung (Prof. Dr. Andrä Wolter und Karl-Heinz Minks, Hochschul-Informations-System Hannover) bis hin zur Erwachsenenbildung (Dr. Stephanie Conein, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung Bonn) und Mädchen- und Frauenbildung (Prof. Barbara Schwarze, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit Bielefeld).

Die Initiative will eine Plattform entwickeln, die den unterschiedlichen Bildungsinitiativen Informationen über das Spektrum an Ansprechpartnern, pädagogischen Ansätzen und vorhandenen Materialien für die technische Bildung bietet. Damit sollen zum einen bestehende Lücken in der technischen Bildung - wie etwa in der frühkindlichen Erziehung - gefüllt, zum anderen aber auch redundante Mehrfachentwicklungen vermieden werden.


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