Übergabe des Erweiterungsbaus der Akademie der Bildenden Künste in München

Als gelungenen Dialog zwischen Tradition und Neuem hat der bayerische Kunstminister Thomas Goppel die Kombination der Architektur des Altbaus und des Neubaus der Münchner Akademie der Bildenden Künste am Mittwoch bei der Übergabe des Erweiterungsbaus bezeichnet.

26.10.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

"An der Akademie werden die Grundlagen der Kunst gelehrt, doch aufbauend auf der Kenntnis des Alten entsteht hier stets das Neue, nie zuvor Gesehene", so der Minister. Ebenso wie die Architektur des Neubaus mit ihren spektakulären schrägen Strukturen vielleicht zunächst manchen Betrachter überrasche, müsse auch die Kunst den Betrachter einladen, sich auf neue Wahrnehmungsformen einzulassen. "Kunst lebt von Freiheit und Offenheit: Offenheit für neue Ideen, für unterschiedliche Betrachtungsweisen, aber auch für kulturelle Einflüsse aus anderen Ländern und Epochen", betonte der Minister.

Im Jahr 2001 wurde der Auftrag zur Durchführung des Ereiterungsbaus mit über 4700 Quadratmetern Hauptnutzfläche gegeben, die parallel zur Sanierung und Renovierung des Altbaus erfolgt. Die Gesamtkosten für den Akademie-Neubau des Wiener Architekturbüros "Coop Himmelb(l)au" belaufen sich auf knapp 20 Mio. Euro, für die Renovierung und Sanierung des Hauptgebäudes investiert der Freistaat weitere 40 Mio. Euro. Im Jahr 2008, dem Jahr des 200. Gründungsjubiläums der Akademie soll der gesamte Gebäudekomplex in neuem Glanz erstrahlen.


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