Umfrage erstellen, Themenfindung, Recherche: 10 Tipps für die Masterarbeit

Die Masterarbeit stellt bekanntlich den krönenden Abschluss eines jeden Studiums dar – aber wie schreibt man sie denn eigentlich am besten? Worauf sollte man beim Schreiben achten? Und wie kann man sich die Arbeit daran so einfach wie möglich machen?

03.03.2022 Bundesweit Pressemeldung Empirio UG
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Geht es nach den verschiedenen Studierendenbefragungen und Online-Studien, dann werden viele Studenten allein schon bei dem Gedanken an die Masterarbeit nervös, da es nicht nur zahlreiche Dinge zu beachten gibt und diverse Hürden gemeistert werden müssen – auch der Umfang (rund 65 bis 120 DIN A4-Seiten) und der relativ knapp bemessene zeitliche Rahmen (meist nur etwa sechs Monate) sorgen bei den meisten Studenten verständlicherweise nicht nur für Schweißperlen auf der Stirn. Doch wenn man die Masterarbeit von Anfang an vernünftig plant, ein passendes Thema samt ansprechender Forschungsfrage findet, einen Zeitplan erstellt und sich einen möglichst effizienten Schreibrhytmus antrainiert, steht dem erfolgreichen Abschluss des Studiums quasi nichts mehr im Weg. Aber wie sollte man die Masterarbeit denn am besten strukturieren? Wie geht man richtig mit den Quellenangaben um? Wie wichtig ist das abschließende Lektorat? Und was kann man eigentlich gegen die gefürchtete Schreibblockade unternehmen?

Von der Quellenrecherche, über die Erstellung einer Umfrage bis hin zum richtigen Schreibrhytmus – die besten Tipps und Tricks für die Masterarbeit

Das vermutlich Wichtigste vorab: Bevor man überhaupt mit dem Schreiben der Masterarbeit beginnt, eine Umfrage erstellen kann oder nach dem passenden Lektor für das abschließende Korrekturlesen sucht, sollte man sich ausreichend Zeit nehmen und den gesamten Ablauf der Masterarbeit in Ruhe durchplanen. So verschafft man sich nämlich nicht nur einen guten Überblick über die anstehenden Aufgaben, sondern findet zudem auch viel schneller den eigenen Rhythmus in Bezug auf die Selbstorganisation und den eigentlichen Schreibprozess. Darüber hinaus kann es nicht schaden, wenn trotz der anstehenden Arbeit auch das Privatleben nicht zu kurz kommt – doch der Reihe nach.

Tipp Nr. 1: Das richtige Thema finden und die Forschungsfrage klar formulieren
Die Bestimmung des Themas der Masterarbeit und die Formulierung der damit verbundenen Forschungsfrage gehören zu den wohl wichtigsten Entscheidungen, die man im Vorfeld treffen muss. Man sollte sich definitiv für das Thema interessieren (schließlich arbeitet man die nächsten Wochen ausschließlich daran) und eine Forschungsfrage wählen, die es im Optimalfall so bislang noch nicht gegeben hat. Dementsprechend sollte man sich nicht selber unter Druck setzen und sich ausreichend Zeit nehmen, um das perfekt passende Thema zu finden.

Tipp Nr. 2: Eine Gliederung erstellen und die verschiedenen Abschnitte in Kapitel unterteilen
Wer die Masterarbeit in überschaubare Abschnitte und Kapitel unterteilt, verschafft sich so einen deutlich besseren Gesamtüberblick über die bevorstehende Arbeit. Denn ohne eine Gliederung endet das Schreiben mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem unübersichtlichen Chaos. Darüber hinaus lässt sich auch viel einfacher ein Zeitplan für die jeweiligen Teilarbeiten erstellen, wenn die einzelnen Bereiche in Abschnitte unterteilt sind.

Tipp Nr. 3: Einen ausführlichen Zeitplan erstellen und die Reihenfolge der Aufgaben strukturieren
Da die kommenden vier bis sechs Monate hauptsächlich für die Masterarbeit reserviert sind, sollte diese Zeit so detailliert wie möglich strukturiert werden. Wie lange braucht man zum Beispiel voraussichtlich für die Recherche? Wie umfangreich wird die Auswertung der Umfragen, der Quellenaussagen und des restlichen Materials? Wie viel Zeit wird die eigentliche Schreibarbeit in Anspruch nehmen? Und wie lange dauern die Nachbearbeitung und das Lektorat? Tipp: Im Optimalfall fragt man Kommilitonen oder ehemalige Absolventen, wie sie den Zeitplan, die Herangehensweise und die Reihenfolge der Aufgaben strukturiert haben.

Tipp Nr. 4: Den passenden Arbeitsplatz und die beste Zeit zum Schreiben finden
Wenn die Forschungsfrage klar formuliert ist und man sich bereits in das Thema eingelesen und die ersten Quellen dazu gefunden hat, kann man mit dem Schreiben beginnen. Und damit man während der Schreibphase ungestört ist und konzentriert arbeiten kann, sollte das heimische Büro nicht nur bequem eingerichtet, sondern auch möglichst ruhig gelegen sein. So kann man sich ganz in Ruhe auf die bevorstehende Schreibarbeit fokussieren ohne dabei zu sehr abgelenkt zu werden.

Tipp Nr. 5: Den Professor (Betreuer/Tutor) einbinden und dessen Feedback sinnvoll nutzen
Eine enge Zusammenarbeit und Absprache mit dem verantwortlichen Professor beziehungsweise dem zugeteilten wissenschaftlichen Betreuer ist in Bezug auf die Themenfindung und die passende Gliederung der Masterarbeit unerlässlich. Denn so lässt sich frühzeitig feststellen, ob sich die Arbeit auch in die gewünschte Richtung entwickelt. Zudem ist auch das allgemeine Feedback des Profs in Bezug auf die Schreibweise, die Inhalte und die Aufteilung Gold wert.

Tipp Nr. 6: Den eigenen (wissenschaftlichen) Schreibstil finden
Bei einer Masterarbeit handelt es sich bekanntlich um einen akademischen Text, daher sollte man bei dem Verfassen der Thesis auch auf jeden Fall darauf achten, einen möglichst wissenschaftlichen Schreibstil zu verwenden. Optimalerweise nutzt man daher andere (Master-)Arbeiten aus dem eigenen Themen- respektive Fachbereich zur Vorbereitung, da man beim Durchlesen am besten einen Eindruck davon gewinnen kann, welcher Schreibstil gefordert ist.

Tipp Nr. 7: Die Planung eines festen Tagesablaufs sorgt für Routine und erhöht die Selbstdisziplin
Wer über mehrere Monate hinweg an ein und demselben Thema arbeitet, braucht ein gutes Maß an Selbstdisziplin – und die lässt sich am besten mit einem festen Tagesablauf aufrecht erhalten. Zudem kann eine gewisse Routine auch dafür sorgen, dass man motiviert bleibt und auch noch nach vielen Wochen fokussiert lernen und arbeiten kann. Feste Aufstehzeiten, ein bestimmtes tägliches Arbeitspensum (beispielsweise mindestens fünf Stunden pro Tag plus Pausen) und Ruhephasen am Abend und zum Teil auch an den Wochenenden können wahre Wunder bewirken.

Tipp Nr. 8: Recherchieren will gelernt sein – und der Umgang mit den Quellen ebenso
Wer sich nicht sicher ist, wie und wo er am besten zu dem Thema der Masterarbeit recherchieren kann, sollte sich möglichst frühzeitig an seinen Betreuer/Tutor wenden. Denn dieser hat meist die besten Tipps und Trick in Bezug auf die korrekte Herangehensweise. Gleiches gilt übrigens auch bezüglich der Quellenrecherche. Gut zu wissen: Idealerweise fügt man bereits schon während der Schreibphase sämtliche verwendeten Quellenhinweise und -aussagen in die Rohfassung mit ein (inklusive der jeweiligen Fundstelle der Quelle), damit man auch später noch weiß, woher diese Aussagen ursprünglich stammen.

Tipp Nr. 9: Die wichtigen Ruhephasen und das Privatleben nicht vergessen
Wer von Anfang an – und auch noch nach einigen Wochen – voll motiviert bleiben möchte, sollte sich in regelmäßigen Abständen Ruhephasen und Zeit zum Durchatmen gönnen. Denn wer sein Privatleben auf ein Minimum zurückschraubt und die Arbeit an der Masterthesis höchstens durch einige Stunden Schlaf unterbricht, muss damit rechnen, dass die Qualität der Arbeit über die Zeit immer mehr abnimmt. Feste Pausen und hin und wieder auch ein wenig Ablenkung (beispielsweise durch die sozialen Medien, Gaming oder Freunde) wirken hingegen wahre Wunder was die Produktivität angeht.

Tipp Nr. 10: Je professioneller das Lektorat, desto besser das Endergebnis
Abschließend sei gesagt, dass Rechtschreibfehler, Probleme mit der Grammatik und der Interpunktion, sowie ein unpassender Schreibstil und ein fehlerhafter Satzbau einen sehr starken Einfluss auf die Endnote haben können. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, sollte seine Masterarbeit vor dem Binden unter allen Umständen von mindestens einer weiteren Person (Freunde, Kommilitonen, Verwandte etc.) Korrekturlesen lassen. Tipp: Im Optimalfall sollte sich der Lektor aber nicht nur mit der deutschen Rechtschreibung auskennen, sondern auch ein gewisses Verständnis für die Materie mitbringen (um beispielsweise Zusammenhänge richtig deuten und Fachbegriffe korrekt interpretieren und einordnen zu können).

Ansprechpartner

Empirio UG
Marvin Depping
Deisterstraße 20
31785 Hameln
E-Mail: info@empirio.de
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