Uniflucht wegen Studiengebühren?
(bikl) Gut sieben Prozent weniger Erstsemester als im Vorjahr melden die nordrhein-westfälischen Hochschulen. Das teilte das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik heute mit. Ob dieser Rückgang im Zusammenhang mit den Studiengebühren steht, die unterdessen an den meisten Hochschulen dieses Bundeslands erhoben werden, war der Meldung allerdings nicht zu entnehmen.
24.11.2006 Nordrhein-Westfalen ArtikelNach vorläufigen Ergebnissen sind an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen im Wintersemester 2006/07 466 700 Studierende eingeschrieben. Das sind 3 600 (-0,8 Prozent) weniger als im vorherigen Wintersemester. 62 500 Studierende sind erstmals an einer Hochschule eingeschrieben. Die Zahl der Studienanfänger reduzierte sich damit im Vergleich zum Wintersemester 2005/06 um 4 900 (-7,3 Prozent. Größte Hochschule in NRW ist nach wie vor die Universität Köln mit 43 200 Studierenden, gefolgt von den Universitäten Münster (38 900), Duisburg-Essen (32 300) und Bochum (31 600).
Die Entwicklung der Studienanfängerzahlen im Wintersemester 2006/07 war bei den einzelnen Hochschularten unterschiedlich: Die Universitäten meldeten 10,1 Prozent, die Fachhochschulen 3,0 Prozent und die Theologischen Hochschulen 13,9 Prozent weniger Studienanfänger als im Vorjahr. Mehr Neuimmatrikulierte verzeichneten dagegen die Kunsthochschulen (+14,7 Prozent) und die Verwaltungsfachhochschulen (+6,4 Prozent).
Weiterführende Links
- Studierendenzahlen der einzelnen Hochschulen
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