VBE: Masterabschlüsse für alle Lehrer!

"Die Kultusministerkonferenz darf nicht fahrlässig mit der Lehrerbildung umgehen", kritisiert der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger anlässlich der heutigen KMK-Sitzung. Jedes Bundesland werkele derzeit an einer Reform der Lehrerbildung, so Eckinger. Für die notwendige Vergleichbarkeit und gegenseitige Anerkennung der Ausbildung zwischen den Ländern seien nationale Qualitätsstandards vordringlich.

14.06.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Der VBE-Bundesvorsitzende warnt erneut, die Lehrerbildung dürfe nicht nur formal in den Bologna-Prozess hineingezwängt werden. "Bachelor und Master in der Lehrerbildung sind vielleicht modisch, aber es besteht die Gefahr, dass die Lehramtsstudiengänge noch weniger als bisher auf den Lehrerberuf vorbereiten", hebt Eckinger hervor. "In jedem Falle muss im Sinne der Gleichwertigkeit aller Lehrämter der Masterabschluss an der Universität gewährleistet werden."

"Die pädagogischen Wurzeln der Lehrerbildung müssen wieder freigelegt werden", sagt Eckinger. "Der VBE dringt auf ein Studium, das besser, genauer und gründlicher auf die Berufsaufgaben vorbereitet. Es ist höchste Zeit, den Expertenstatus der Lehrerinnen und Lehrer als ernsthaftes Studienziel anzupeilen." ­

Aktueller Veranstaltungshinweis:

Der VBE veranstaltet am Samstag, dem 16. Juni 2007, in Leipzig seinen Deutschen Lehrertag.
Thema: "Fit für den Lehrerberuf – Pädagogische Profession im 21. Jahrhundert"
Ort: Congress Center Leipzig, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig
Zeit: 9 bis 11 Uhr Plenum, im Anschluss Gesprächsrunden


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