´Verständnis´ statt Fehlermeldung
Das Bedienen von Computern und Automaten soll leichter und benutzerfreundlicher werden - dieses Ziel haben die Forschungsprojekte des Forschungsverbunds FORSIP an den Universitäten Augsburg, Erlangen-Nürnberg, Passau und der Technischen Universität München, für die Wissenschaftsminister Thomas Goppel insgesamt 460.000 Euro für die Jahre 2005 bis 2007 bewilligt hat.
29.10.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst"Die Forschungsprojekte haben zum Ziel, dass die Benutzer von den bedienten Computern und Maschinen besser ´verstanden´ werden", erklärte Goppel anlässlich der Bewilligung der Mittel am Freitag in München. Dies werde möglich, so der Minister, wenn die bediente Maschine etwa das gesprochene Wort verstehen oder sogar Mimik und Gestik interpretieren kann. "Verzweifelt heute noch so mancher, wenn ein Apparat nicht das tut, was er möchte, so könnte dies mit diesen ´mitdenkenden´ Systemen bald der Vergangenheit angehören. Sie können das Leben leichter machen und bringen zugleich auch ein enormes wirtschaftliches Potenzial mit sich – man denke beispielsweise an Buchungssysteme im Internet, deren Erfolg entscheidend von der Nutzerfreundlichkeit abhängt", erläuterte der Minister.
In den Bayerischen Forschungsverbünden arbeiten Vertreter der Wirtschaft und Wissenschaftler aus verschiedenen Hochschulen interdisziplinär zusammen und betreiben gemeinsam vorwettbewerbliche Forschung in ausgewählten, zukunftsrelevanten Bereichen. Das Projekt FORSIP – Bayerischer Forschungsverbund für Situierung, Individualisierung und Personalisierung in der Mensch-Maschine-Interaktion – läuft bereits seit 2002 erfolgreich. Mit den nunmehr bewilligten Mitteln kann diese Arbeit bis 2007 weiter fortgesetzt werden.
Weitere Informationen zu den einzelnen Teilprojekten des Verbundes FORSIP finden Sie im Internet unter www.forsip.de/ sowie unter www.abayfor.de/forsip/.
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