Zahl der Bachelor- und Masterabschlüsse an Sachsens Hochschulen gestiegen

"Die Qualität der Ausbildung muss stimmen. Nur dann wird es gelingen, den Bachelor als anerkannten Abschluss auch auf dem Arbeitsmarkt zu verankern", reagierte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange auf die heute vom Statistischen Landesamt Sachsen veröffentlichten Zahlen zu Hochschulabschlüssen in Sachsen. Demnach hatten im vergangenen Jahr 2.100 Studierende ihr Studium mit einem Bachelor oder Master abgeschlossen. (2007: 1591 Abschlüsse).

24.06.2009 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Bologna Prozess heiße eben nicht allein Umstellung auf Bachelor und Master und das so schnell wie möglich und um jeden Preis, so die Wissenschaftsministerin. Um den Ansprüchen des Bologna Prozesses zu genügen, müsse die Verbesserung der Qualität des Studiums stärker im Vordergrund stehen. Dazu gehöre auch eine zeitnahe Akkreditierung. Sie fordere die Hochschulen auf, ihre Studiengänge qualitativ zu überprüfen. Das betreffe auch die zu hohe Anzahl an Prüfungen. Außerdem müssten Bachelor- und Masterstudium besser aufeinander abgestimmt werden. "Studierende jedes Bundeslandes müssen nach ihrem Bachelorstudium problemlos in einen Masterstudiengang eines anderen Bundeslandes oder einer anderen Hochschule wechseln können. Hier müssen die Hochschulen Hürden abbauen", forderte die Ministerin.


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