Zukunft des Forschungsrahmenprogramms der EU
Die Diskussion um die Gestaltung des künftigen Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union für die Periode 2014 bis 2020 ist bereits intensiv im Gange. Gleichzeitig wird zurzeit über die zukünftige Finanzausstattung der EU und damit auch der europäischen Forschungsförderung in Brüssel debattiert.
12.05.2010 Pressemeldung HochschulrektorenkonferenzDie Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat gestern in Berlin noch einmal ihre Forderungen betont. HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel fasste heute bei einem Pressegespräch in Berlin zusammen: "Exzellenz muss das alleinige Auswahlprinzip der Förderung durch das Rahmenprogramm bleiben. Wir wollen eine weitere Stärkung des europäischen Forschungsrates (ERC). Auch sollte die Fortsetzung der bisherigen Verbundforschung von Industrie und öffentlich geförderter Forschung als Kern der europäischen Forschungsförderung fortgesetzt werden, aber ohne die kleinteilige Bürokratie, die bisher viele Forscher von der europäischen Forschungsförderung abgeschreckt hat." Die HRK hatte sich mit ihrer Entschließung "Zur Zukunft des Europäischen Forschungsraums" detailliert in diese Debatte eingebracht.
"Wir wollen daran arbeiten, die Position der deutschen Hochschulen und ihrer Forschung auf europäischer Ebene zu stärken, und unseren Forderungen mehr Gewicht verleihen", führte die Präsidentin der HRK während der Pressekonferenz aus.
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