Der Senat krempelt die Hamburger Berufsschulen radikal um. Von den bisher 44 Berufsbildenden Schulen Hamburgs soll es zukünftig nur noch 32 geben. So sieht es der heute vom Schulsenator vorgestellte Entwurf des Schulentwicklungsplans Berufliche Schulen vor. Durch die Neuausrichtung der Berufsschulen werden Bildungsgänge verlagert und Schulen zusammengelegt, außerdem werden bei der Berechnung der Flächenbedarfe 10 % eingespart. Schon im Vorwege gab es Kritik und Proteste aus einzelnen Schulen, die mit diesen Plänen nicht einverstanden sind. Auch in einigen Stadtteilen sind die Maßnahmen umstritten. Durch den Verkauf der Grundstücke und Gebäude soll der Schulbau in Hamburg finanziert werden, der über Jahrzehnte vernachlässigt worden ist.
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11.06.2013
Pressemeldung
GEW Hamburg