Ausbildungspakt

Bundesregierung setzt auf moderne Berufsausbildung

Bundesbildungsministerin Annette Schavan strebt eine umfassende Modernisierung der beruflichen Bildung an und wird hierzu eine den Ausbildungspakt flankierende neue Initiative starten. "Die duale berufliche Ausbildung bleibt unser Weg in die Zukunft. Dies setzt zugleich strukturelle Anpassungen voraus", sagte Schavan am Freitag im Deutschen Bundestag in Berlin. Gemeinsam mit den Partnern aus der Wirtschaft, den Ländern und den Gewerkschaften strebe sie eine neue Kultur der Ausbildung in Deutschland an. "Für die beruflichen Chancen unserer jungen Generation stehen wir alle in der Pflicht." mehr

10.02.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Koalition fordert neue Dynamik der Ausbildung

(hib/SUK) - Die Bundesregierung soll das System der beruflichen Bildung in einer "breit angelegten Strukturinitiative unter Einbeziehung aller Verantwortlichen" fortsetzen. Das fordern die Fraktionen von CDU/CSU und SPD in einem gemeinsamen Antrag (16/543). mehr

09.02.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Kultusminister sieht europäische Harmonisierungsbestrebungen im Bereich der beruflichen Bildung mit Skepsis - Rau: Keine Vergleichbarkeit um jeden Preis

Eine europaweite Vergleichbarkeit der beruflichen Ausbildung wird es "nicht um jeden Preis" geben. Das betonte Kultusminister Helmut Rau MdL anlässlich einer Fachtagung des Verbandes Druck und Medien am Freitag in Stuttgart. Die derzeitigen Harmonisierungsbestrebungen der Europäischen Union (EU) dürften nicht ein Berufsausbildungssystem zum Ergebnis haben, "das nur noch Teilqualifikationen vermittelt". Das Land werde an dem nach Berufen geordneten System der dualen Ausbildung festhalten. mehr

20.01.2006 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

BMBF-Konferenz zu 100-Millionen-Euro Ausbildungsprogramm Jobstarter

Bundesbildungsministerin Annette Schavan will die Verantwortung für die berufliche Ausbildung neu verankern. "Deutschland braucht eine neue Kultur der Ausbildung", sagte die Ministerin am Donnerstag in Berlin. "Wir müssen uns auf das besinnen, was uns stark gemacht hat. Dazu gehört die duale Berufsausbildung." Damit es künftig in Deutschland nicht an Fachkräften mangele, müssten die Partner im Pakt für Ausbildung gemeinsam ihre Aufgaben meistern. "Wir brauchen im Ausbildungspakt mehr Dynamik, um die notwendigen zusätzlichen Lehrstellen zu schaffen." Die Bundesregierung gehe mit ihrem neuen 100-Millionen-Euro-Programm Jobstarter in die Vorleistung, sagte Schavan zum Auftakt der Konferenz "Jobstarter - für die Zukunft ausbilden". mehr

19.01.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ausbildungspakt auf dem Prüfstand

(bikl) Jährlich sollen 30.000 neue Ausbildungsstellen und 25.000 so genannte Einstiegsqualifikationen geschaffen werden. Das jedenfalls sieht der 2004 geschlossene Ausbildungspakt vor. Am 30. Januar soll nun das Ergebnis dieser Vereinbarung offiziell vorgelegt werden. mehr

16.01.2006 Artikel

Ausbildungsplatzbilanz 2005: Zahl der Ausbildungsverträge wieder rückläufig

Nach der Ausbildungsplatzbilanz 2005 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge erneut zurückgegangen: Nach den am Dienstag in Bonn veröffentlichten Daten wurden im Verlauf des Vermittlungsjahres vom 01.10.2004 bis 30.09.2005 bundesweit rund 550.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Dies waren 22.800 Verträge oder vier Prozent weniger als im Vorjahr. mehr

13.12.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

GEW: "Schulische Berufsausbildung stärken"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) setzt sich für Stärkung und Ausbau schulischer Berufsbildungsgänge ein. "Wir brauchen endlich mehr Ausbildungsplätze statt leerer Versprechen. Schulische Angebote sollen das duale System ergänzen", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne heute mit Blick auf die Bilanz des Ausbildungsjahres der Bundesanstalt für Arbeit (BA). mehr

12.10.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

GEW verstärkt Forderung nach Ausbildungsplatzumlage - zusätzliche Maßnahmen erforderlich

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich für eine Ausbildungsplatzumlage stark, an der sich alle Unternehmen beteiligen. "Zusätzlich brauchen wir vom Arbeitsmarkt unabhängige Ausbildungsplätze, die das duale System mit einem gleichwertigen Angebot ergänzen. Die Umlage ist nicht das alleinige Wundermittel, das die Lehrstellenkatastrophe beendet", sagte GEW-Berufsbildungsexpertin Stephanie Odenwald am Freitag in Frankfurt a.M.. Das neue Berufsbildungsgesetz ermögliche die gleichwertige Anerkennung und Zertifizierung schulischer Berufsbildungsgänge. mehr

02.09.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bundesbildungsministerin fordert weiteres Engagement der Wirtschaft

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn hat erneut an die gesellschaftliche Verantwortung der Betriebe appelliert. Eine konsequente Nachwuchsförderung biete jungen Menschen nicht nur eine Perspektive für ihre Zukunft, sondern sichere mittel- und langfristig den Erfolg des Unternehmens, sagte Bulmahn am Montag in Berlin. "Die Investition in Ausbildung lohnt sich." Gerade mit Blick auf die demographische Entwicklung gelte es, mit guter Ausbildung und Qualifizierung den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Schon 2015 fehlten ansonsten bundesweit über 3,5 Millionen Fachkräfte. Die Unternehmen hätten ihre Zukunft in der Hand. "Jedes Unternehmen hat die Mitarbeiter, die es selbst verdient." mehr

15.08.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bulmahn wirbt für Ausbildungsplätze in Leipzig

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn sieht in der Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze die zentrale Aufgabe zur Sicherung des Standorts Deutschland: "Nur wer heute ausbildet, kann auch in Zukunft seinen Bedarf an qualifizierten Fachkräften decken", sagte die Ministerin am Donnerstag bei einem Besuch der Mitteldeutschen Flughafen AG am Flughafen Leipzig/Halle. mehr

21.07.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung