BAföG

Forderungen der Hochschulen an die neue Bundesregierung

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat gestern in Bonn die hochschulpolitischen Perspektiven unter einer neuen Bundesregierung beraten. Die Mitglieder zeigten sich erfreut, dass die künftigen Regierungsparteien nach den bisherigen Signalen aus den Koalitionsverhandlungen und den Ergebnissen der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung entschlossen zu sein scheinen, Bildung und Forschung zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit zu machen. mehr

21.10.2009 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

HRK-Senat fordert bessere Studienfinanzierung

Ein Studium erfordert konzentriertes Arbeiten und darf nicht durch ständige Sorge um den Lebensunterhalt beeinträchtigt werden. Das war die zentrale Aussage des Senats der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der gestern in Bonn tagte. Er forderte eine bessere Studienfinanzierung, damit mehr junge Leute in Deutschland studieren können. "Unsere Gesellschaft braucht gut ausgebildete Menschen und sie hat die Verpflichtung, so vielen begabten jungen Menschen wie möglich ein Studium zu ermöglichen", erklärte dazu HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel heute in Berlin. "Voraussetzung ist eine vernünftige Studienfinanzierung." mehr

21.10.2009 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Deutsches Studentenwerk: Nationales Stipendienprogramm und mehr BAföG!

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt das Vorhaben von CDU/CSU und FDP, ein nationales Stipendienprogramm für 10% der Studierenden einführen zu wollen, wie zahlreiche Medien berichten. Gleichzeitig fordert der Studentenwerks-Dachverband aber, das BAföG - anders als von den Koalitionären geplant - weiter auszubauen und insbesondere die Freibeträge beim Elterneinkommen zu erhöhen. mehr

19.10.2009 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

GEW: "Bildung: gesamtstaatliche Verantwortung sichern - strategische Ziele entwickeln"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die künftige Bundesregierung aufgefordert, Bildung wirklich Priorität einzuräumen und eine gute Finanzierung des Bildungsbereichs sicher zu stellen. Schwarz-Gelb müsse klären, wie Deutschland zu einer gesamtstaatlichen Verantwortung für Bildung und klaren strategischen Zielen für ein konsistentes Konzept von Bildung, Erziehung und Betreuung kommt. Dabei solle sich die Regierung an den Leitkategorien Qualität, Chancengleichheit, Demokratie und Nachhaltigkeit orientieren. Als ein "positives Signal" wertete GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne, dass die künftigen Koalitionäre offenbar an der Vereinbarung des Bildungsgipfels in Dresden von 2008 fest halten und die Ausgaben für Bildung und Forschung anheben wollen. "Die zusätzlichen Gelder müssen möglichst schnell bereit gestellt werden, um den Nachholbedarf im Bildungsbereich zu decken und die notwendigen Reformen anzugehen", verlangte Thöne am Montag in Frankfurt a.M.. mehr

19.10.2009 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Recht

Bafög nur für Studium an deutschen Fern-Hochschulen?

(redaktion/pm) Das Kölner Verwaltungsgericht hat jetzt die Klage eines Studenten auf Ausbildungsförderung abgewiesen. Der Student hatte für seinen Fern-Studiengang an der Fernuniversität Open University (Großbritannien) mit dem zu erreichenden Abschluss Bachelor of Science (hons.) Bafög beantragt. mehr

19.10.2009 Artikel

Stange: Jetzt stehen die Kultusminister im Wort

Anlässlich des Beschlusses der Kultusministerkonferenz zur Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung, Dr. Eva-Maria Stange: mehr

16.10.2009 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

GEW: "Den Worten müssen Taten folgen!"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt, dass sich die Kultusministerkonferenz (KMK) in ihrem heutigen Beschluss zur "Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses" mit der massiven Kritik insbesondere der Studierenden an der Umsetzung der Bologna-Reformen auseinandergesetzt hat. Sie vermisst jedoch konkrete Schlussfolgerungen für die eigene Politik der KMK. mehr

16.10.2009 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Hochschulen stehen ab sofort beruflich Qualifizierten offen

Erstmals können ab diesem Wintersemester beruflich Qualifizierte ohne Abitur an bayerischen Universitäten und Fachhochschulen studieren. Bayern will damit die Hochschulen für neue Zielgruppen öffnen. Damit dies erfolgreich gelingt, bedarf es zusätzlicher Angebote und Strukturen. Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch hatte deshalb bereits im Frühjahr eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Hochschulverbünde und der Wirtschaft initiiert. Diese stellte heute ein umfassendes Konzept vor. mehr

14.10.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Studienfinanzierung? Studentenwerk!

Prof. Dr. Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks, empfiehlt Abiturienten, Studierenden und deren Eltern, sich in allen Fragen der Studienfinanzierung an die Studentenwerke zu wenden. Vor mehr als 350 Schülern, Lehrern und Eltern sagte Dobischat gestern Abend in Dortmund: "Besser als bei den Studentenwerken sind die Studierenden in Finanzierungsfragen nirgends aufgehoben. Die Studentenwerke beraten neutral, umfassend und individuell, und zwar zu allen Möglichkeiten der Studienfinanzierung." Dobischat betonte: "Die Studentenwerke haben einen sozialen Auftrag, und erst recht bei der Studienfinanzierung beraten sie zum Wohl der Studierenden." mehr

09.10.2009 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

"Deutschland braucht ein starkes BAföG"

Das Deutsche Studentenwerk fordert die neue schwarz-gelbe Bundesregierung auf, das BAföG zu stärken. "Beide künftigen Regierungsparteien haben im Wahlkampf betont, dass sie mehr Hochqualifizierte und ein sozial durchlässigeres Bildungs- und Hochschulsystem wollen", sagte Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), heute in Hamburg beim Jahrestreffen aller BAföG-Ämter der Studentenwerke. "Indem sie nun das BAföG ausbauen und sich zu einer starken staatlichen Studienfinanzierung bekennen, können Union und FDP beweisen, dass sie es ernst meinen mit diesen Zielen." mehr

08.10.2009 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk