BAföG

Studiengebühren

(hib/SKE) Die Linke fordert in einem Gesetzentwurf (16/5808), Studiengebühren in das Bafög einzubeziehen. mehr

29.06.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Deutsches Studentenwerk (DSW): Ein Viertel der Studierenden faktisch im Teilzeit-Studium

Ein Viertel aller Studierenden in Deutschland studiert faktisch in Teilzeit. Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW) aufmerksam, in dessen jüngster Sozialerhebung das durchschnittliche studentische Zeitbudget ermittelt wurde. Danach wenden Studierende im Erststudium im Schnitt 34 Stunden die Woche fürs Studium sowie weitere sieben Stunden für den Nebenjob auf; die 41-Stunden-Woche ist für heutige Studierende also die Regel. "De facto praktiziert ein Viertel der Studierenden ein Teilzeitstudium", erläuterte DSW-Vizepräsident Prof. Dr. Hans Lilie heute zur Eröffnung einer Konferenz zum Thema "Kultur im Studium" in Kiel. "Allerdings erlauben nur 2,5% der grundständigen Studiengänge in Deutschland formal überhaupt ein solches Teilzeitstudium", so Lilie weiter. Er befürchtet, dass viele Studierende Zeitkonflikte haben, um Studium und Nebenjob vereinbaren zu können, und dass darunter die Bereitschaft zu gesellschaftlichem Engagement oder kultureller Betätigung leiden könnte. "Bleibt den Studierenden überhaupt noch Zeit für Kultur, bleibt ihnen Zeit für Hochschulpolitik?", fragte Lilie in Kiel. mehr

27.06.2007 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Drohung gegen Studierende ist verfassungswidrig

Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) drohte gestern in der aktuellen Stunde im Landtag den Studierenden, die sich am Boykott der Verwaltungsgebühr beteiligen wollen. mehr

22.06.2007 Pressemeldung GEW Thüringen

Inanspruchnahme von Meister-BAföG rückläufig

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung hat sich in Bayern im Jahr 2006 die Inanspruchnahme der Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) leicht um 1 800 oder 4,5 Prozent auf 37 400 Empfänger vermindert. Gleichzeitig sanken die Förderungszusagen um fünf Prozent auf 93,2 Millionen Euro. Der durchschnittliche Förderbetrag je Fall erhöhte sich jedoch um fast 40 Euro auf 3 580 Euro. mehr

21.06.2007 Pressemeldung Bayerisches Landesamt für Statistik

Schavan: "Bildung ist Schlüssel für erfolgreiche Integration"

"Erfolgreiche Integration funktioniert über Bildung. Unser Ziel ist es, den Anteil der Studierenden mit Migrationshintergrund in den kommenden fünf Jahren zu verdoppeln", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Donnerstag in Berlin. "Mit der BAföG-Novelle haben wir bereits einen wichtigen Schritt in diese Richtung getan: Migranten mit langfristiger Bleibeperspektive können jetzt einfacher BAföG erhalten - unabhängig vom Nachweis einer mehrjährigen Erwerbstätigkeit der Eltern", so Schavan. Diese Verbesserung gilt bereits seit Anfang des Jahres für die Förderung durch die elf vom Bundesbildungsministerium unterstützten Begabtenförderungswerke. Zugleich verwies die Ministerin auf den weiteren Ausbau der Hochschulkapazitäten, den die Bundesregierung im Rahmen des Hochschulpakts mit 565 Millionen Euro unterstützt. Obwohl in Deutschland mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen unter 25 Jahren einen Migrationshintergrund haben, liegt ihr Anteil an den Studierenden nur bei etwa acht Prozent. mehr

21.06.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Zur 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks: Der Stand der Dinge - wie leben Studierende in Deutschland heute?

Wie leben die rund zwei Millionen Studierenden in Deutschland heute? Aus welchen sozialen Schichten kommen sie? Wie finanzieren sie ihr Studium? Wie viele jobben nebenbei, wie viel Zeit wenden sie für das Studium auf? Seit mehr als 55 Jahren zeichnen die Sozialerhebungen des Deutschen Studentenwerks ein Bild der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland. Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH führt die Untersuchung seit 1982 im Auftrag des DSW alle drei Jahre durch. mehr

19.06.2007 Pressemeldung HIS Hochschul-Informations-System GmbH

GEW schlägt Aktionsprogramm zur sozialen Öffnung der Hochschulen vor

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat als Konsequenz aus der heute in Berlin vorgestellten jüngsten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) ein "Aktionsprogramm zur sozialen Öffnung der Hochschulen" vorgeschlagen. "Bund, Länder und Hochschulen müssen die alarmierenden Befunde der Sozialerhebung ernst nehmen und rasch Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lage der Studierenden ergreifen. Nur so wird das Ziel, den Anteil der Studierenden auf 40 Prozent eines Altersjahrgangs zu steigern, erreicht", erklärte Andreas Keller, für Hochschulen zuständiges Vorstandsmitglied der GEW, am Dienstag in Berlin. Dieses Aktionsprogramm könne auch dazu beitragen, die so genannte soziale Dimension des Europäischen Hochschulraums zu stärken. Dazu seien Bund, Länder und Hochschulen im Rahmen des Bologna-Prozesses verpflichtet. mehr

19.06.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Neue Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks: "Mehr Studierende nur über soziale Öffnung der Hochschulen"

- Ungleiche Bildungschancen: 83 von 100 Akademikerkindern studieren, aber nur 23 von 100 Kindern aus Nicht-Akademikerfamilien - DSW-Präsident Rolf Dobischat nennt soziale Selektivität des deutschen Hochschulsystems "beschämend für eine Demokratie" - Dobischat: "Bundesregierung muss BAföG jetzt erhöhen" - Für 40% der Studierenden ist die Studienfinanzierung unsicher - DSW: Nach Hochschulpakt auch in soziale und wirtschaftliche Infrastruktur investieren! mehr

19.06.2007 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Andreas Storm: "Wir brauchen mehr Studienanfänger!"

"Deutschland braucht mehr Akademiker. Wir wollen eine Studienanfängerquote von 40 Prozent erreichen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbildungsministerium Andreas Storm am Dienstag in Berlin. Storm stellte gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Studentenwerks, Professor Rolf Dobischat, die 18. Sozialerhebung über "Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in der Bundesrepublik Deutschland 2006" vor. Für die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Erhebung hat das Hochschul-Informations-System (HIS) im Auftrag des Studentenwerks 17.000 Studierende befragt. mehr

19.06.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

GEW: "Bildungssparen ist Konzept für gehobene Mittelschicht"

"Das vorgelegte Bildungsspar-Modell greift viel zu kurz: Weiterbildung für alle Menschen lässt sich nicht allein mit diesem Instrument fördern", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf das heute im Kabinett vorgelegte Eckpunktepapier zum Bildungssparen. "Das ist ein Programm für die gehobene Mittelschicht. Vor allem Geringqualifizierte und Niedriglöhner bleiben außen vor. Sie müssen ihre ohnehin geringen Ersparnisse für die Altersvorsorge einsetzen. Die Förderung der Vermögensbildung und groß angelegte Darlehensprogramme gehen an der Lebenswirklichkeit vieler Menschen vorbei." mehr

13.06.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft