Das Kultusministerium lehnt die von der GEW geforderte Verlagerung der Erzieherinnenausbildung an Hochschulen ab. In plakativer Aufgeregtheit sieht die GEW in einer generellen Akademisierung der Ausbildung ein scheinbares Allheilmittel und verkennt dabei, dass es um die Qualität der Ausbildung und nicht um eine formale Verlagerung geht. Das Kultusministerium setzt hier stark auf die enge Verzahnung der Arbeit von Grundschule und Kindergärten, die seit 2003 verbindlich vorgeschrieben ist. Der in Arbeit befindliche Orientierungsplan vorschulische Bildung und Erziehung wird hier, auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den Eltern, weitere wegweisende Schritte aufzeigen.
mehr
04.03.2005
Pressemeldung
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg