Das Kabinett hat heute (6. März) abschließend die Landesverordnung für Gemeinschaftsschulen (GemVO) beraten. Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave sagte anschließend: "Mit dieser neuen Schulart legen wir den Grundstein für ein längeres gemeinsames Lernen." In den künftigen Gemeinschaftsschulen könnten Schülerinnen und Schüler in einem Bildungsgang den Hauptschulabschluss, den Mittleren Abschluss und die Befähigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erreichen. Mit der Verordnung sei der rechtliche Rahmen geschaffen, innerhalb dessen Schulträger und Schulen tragfähige Konzepte für die künftigen Schulen entwickeln müssten. "Die Basis jeder Gemeinschaftsschule ist das pädagogische Konzept." Es gelte, schrittweise neue Formen des längeren gemeinsamen Lernens, der inneren und äußeren Differenzierung einzuführen und die für die jeweiligen Bedingungen geeignete Ausgestaltung zu entwickeln.
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06.03.2007
Pressemeldung
Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein