Besoldung

Elternbeteiligung keine Garantie für neue Schulbücher

Der Schulbuchkauf wird in Deutschland immer stärker zur Privatsache. Wurden noch vor einigen Jahren die Lernmittel in den meisten Bundesländern kostenlos an die Schüler verliehen, müssen die Eltern in diesen Tagen zum Schulstart in 11 von 16 Bundesländern den Schulbuchkauf ganz oder mit einem Eigenanteil finanzieren. Dahinter steckt ein Rückzug des Staates aus der Lernmittelfinanzierung, für die Länder und Kommunen 2005 nur rund 230 Mio. € aufwendeten. 1991 waren es bei knapp 1 Million weniger Schüler noch ca. 400 Mio. €. Nach Berechnungen des Branchenverbandes der Schulbuchverlage, VdS Bildungsmedien, übertrafen im letzten Jahr die Privatausgaben für Schulbücher und Unterrichtssoftware mit 240 Mio. € erstmals die staatlichen Ausgaben. Allerdings ist der Privatanteil - auf die knapp 12 Mio. Schüler in Deutschland gerechnet - mit 20 € pro Schüler pro Jahr im europäischen Vergleich weiterhin sehr niedrig und für Normalverdiener zumutbar. mehr

02.08.2006 Pressemeldung Verband Bildungsmedien e. V.

Ausgaben für Kinder 2003: 550 Euro monatlich

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind die Ausgaben für ein Kind in Deutschland zwischen 1998 und 2003 um 10,7% gestiegen. Damit gaben Eltern mit einem Kind im Jahr 2003 durchschnittlich 549 Euro im Monat für ihren Nachwuchs aus gegenüber 496 Euro im Jahr 1998. Das sind die Ergebnisse einer Studie zu den Konsumaufwendungen für Kinder, die auf den Daten der Einkommens- und Verbrauchs­stichprobe 2003 basiert. Ausschlaggebend für die höheren Kosten waren vor allem die erhöhten Ausgabenanteile für Kinder in den Bereichen Wohnen und Verkehr, die hohe Anteile am Gesamtkonsum haben. Im gleichen Zeitraum stieg der Verbraucherpreisindex um 6,6%. mehr

01.08.2006 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

(N)ONLINER Atlas 2006: Positiver Entwicklungstrend bei der Internet-Nutzung in der Altersgruppe 50plus setzt sich fort

Die Internetnutzung bei den so genannten Best Agern hat nach den aktuellen Ergebnissen des (N)ONLINER Atlas 2006 um weitere drei Prozent zugelegt und liegt derzeit bei 34 Prozent. Allerdings zeigt sich in dieser Zielgruppe ein differenziertes Bild: Gegenüber dem Vorjahr stieg die Internetnutzung in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen um 3,6 Prozent auf 56,8 Prozent. Auch bei den 60- bis 69-Jährigen nahm die Internetnutzung um 3,6 Prozent auf 32,7 Prozent zu. In der ältesten Altersgruppe 70plus stieg die Zahl der Onliner dagegen nicht so stark (+ 2,4 Prozent auf 12,2 Prozent). Das sind die zentralen Ergebnisse der Internetnutzung nach Alter im (N)ONLINER Atlas 2006, den die Initiative D21 und TNS Infratest heute in Berlin vorgestellt haben. mehr

01.08.2006 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

(N)ONLINER Atlas dokumentiert für 2006 weiter gestiegene Internetnutzung in Deutschland

Die Internetnutzung in Deutschland ist innerhalb eines Jahres um drei Prozent auf mittlerweile 58 Prozent gestiegen. Nach den aktuellen Ergebnissen des (N)ONLINER Atlas 2006 sind heute 37,8 Millionen Menschen über 14 Jahren im Internet. Damit ist die Internetgemeinde in den zurückliegenden zwölf Monaten um zwei Millionen Nutzerinnen und Nutzer größer geworden. Ins Internet einzusteigen beabsichtigen in den nächsten zwölf Monaten rund vier Millionen Bundesbürger (sechs Prozent). 23 Millionen Deutsche (36 Prozent) zählen weiterhin zu den Offlinern, den Nicht- Nutzern des Internets ohne Anschaffungsabsicht. Diese sind nach wie vor mehrheitlich weiblichen Geschlechts, haben formal eine vergleichbar geringere Bildung sowie ein niedrigeres Einkommen und werden immer älter. Das Durchschnittsalter der Nicht-Nutzer liegt derzeit bei 61,3 Jahren (60,5 Jahre in 2005). mehr

01.08.2006 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

(N)ONLINER Atlas 2006: Sicherheitsempfinden der deutschen Onliner ist abhängig von ihren Internet- und Computerkenntnissen

Die allgemeine Einschätzung der Computersicherheit ist bei den deutschen Onlinern sehr hoch. 80 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich sicher fühlen. Nur knapp 20 Prozent der Internetnutzer sind der Ansicht, dass ihr Computer unzureichend gesichert sei. Wenn es um die Verantwortung für die Sicherheit im Internet geht, zeigen die aktuellen Ergebnisse des Sonderteils "Sicher Surfen: Wie schützen sich die deutschen Onliner im Internet?" im (N)ONLINER Atlas 2006 deutlich, dass die Internetnutzer vor allem sich selbst in der Verantwortung sehen (48 Prozent), dicht gefolgt von der Internetwirtschaft (46 Prozent). Nur unwesentlich seltener werden die Internet-Provider (45 Prozent) genannt. Der Onliner ist also bereit, seinen Teil zur Internetsicherheit beizutragen. mehr

01.08.2006 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

48 Prozent Breitbandpenetration bei den deutschen Onlinern

Erstmalig weist der (N)ONLINER Atlas in diesem Jahr für Deutschland die Breitbandnutzung auf Ebene der Bundesländer und Regierungsbezirke aus. 48 Prozent der Internetnutzer gehen über einen Breitbandanschluss online, so die aktuellen Ergebnisse des Atlas, der von der Initiative D21 und TNS Infratest herausgegeben wird. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nutzung eines DSL-Anschlusses um gut sieben Prozent auf 46 Prozent gestiegen. Der Anstieg bei DSL geht dabei eindeutig zulasten des ISDN-Anschlusses, der um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 23 Prozent fiel. Andere breitbandige Zugangstechniken, wie z.B. Kabelmodem, haben sich binnen Jahresfrist noch nicht durchsetzen können. Der Anteil der Onliner, die sich analog ins Internet einwählen, ist mit 20 Prozent relativ stabil geblieben. mehr

01.08.2006 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

"Bildungssparen" nach dem Bauspar-Modell

(bikl/ots) Mit einem neuen "Bildungssparen" will die Bundesregierung die berufliche Weiterbildung in Zukunft staatlich fördern. Im Interview mit der Westfälischen Rundschau kündigte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) eine entsprechende Gesetzesinitiative noch für dieses Jahr an. Die Details des Konzeptes würden zur Zeit im Ministerium erarbeitet. mehr

27.07.2006 Artikel

Leistung soll zählen

(bikl) Einige Bundesländer wollen ihre Lehrer zukünftig auch nach Leistung bezahlen, beziehungsweise gute Arbeit mit Freistunden belohnen. mehr

25.07.2006 Artikel

5,9 Millionen Kinder haben Eltern mit einem Einkommen unter 15.300 Euro

(hib/VOM) In Haushalten mit einem Jahreseinkommen der Eltern bis zu 15.300 Euro leben in Deutschland schätzungsweise 5,9 Millionen Kinder. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/2213) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/1459) mit. mehr

25.07.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Schneider muss nachsitzen

Der durch das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) vorgelegte Bildungsbericht stellt der bayerischen Schul- und Bildungspolitik ein "mangelhaft" aus. Der Bericht bestätigt auf dramatische Weise die Versäumnisse und Fehler des Bayerischen Kultusministeriums, auf die die GEW Bayern seit vielen Jahren hinweist und Änderungen einfordert. mehr

25.07.2006 Pressemeldung GEW Bayern