Besoldung

Hamburg führt ab 2007 Studiengebühren ein

Hamburg wird ab Sommersemester 2007 Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester einführen. Die Hamburgische Bürgerschaft hat am Mittwochabend das Studienfinanzierungsgesetz in 2. Lesung verabschiedet. Die Hochschulen erhalten dadurch jährlich rund 46 Mio. Euro mehr für Qualitätsverbesserungen in Studium und Lehre. Parallel wird ein staatlich garantiertes Darlehensangebot etabliert, mit dem die Einführung der Gebühren sozialverträglich abgesichert wird. mehr

28.06.2006 Pressemeldung Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Hansestadt Hamburg

Studiengebühren sind Gift für die Chancengleichheit

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) befürchtet, dass die soziale Schieflage im deutschen Hochschulsystem durch Studiengebühren noch verschärft wird. DSW-Vizepräsident Prof. Dr. Hans Lilie sagte in Berlin: "Studiengebühren sind Gift für die Chancengleichheit im deutschen Hochschulsystem. Sie können insbesondere auf junge Menschen aus einkommensschwächeren und Mittelstands-Familien abschreckend wirken. Gerade diese Schichten sind aber an unseren Hochschulen bereits jetzt deutlich unterrepräsentiert." mehr

28.06.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Bundesregierung hält beim Urheberrecht an Zulässigkeit privater Kopien fest

(hib/BOB) Beim Gebrauch beispielsweise des Internetradios oder bei Privatkopien auf CD-Rohlingen sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (16/1828) keine wesentlichen Beschränkungen vor. Es halte insofern an der Zulässigkeit der Kopie auch im digitalen Bereich fest. mehr

27.06.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

50 Jahre für die Bildung

Die Bildungsgewerkschaft GEW nennt die geplante Föderalismusreform "einen Schritt hin zum Provinzialismus". "Wird die so genannte Föderalismusreform beschlossen, werden wir künftig in der Bundesrepublik Deutschland sechzehn verschiedene Gehaltstabellen nicht nur für Angestellte, sondern auch für Beamtinnen und Beamte haben, ganz zu schweigen von sechzehn verschiedenen Beamtengesetzen und sechzehn verschiedenen Pensionsregelungen. Ich kann darin keinen Fortschritt erkennen und bisher konnte mir niemand erklären, wie sich dadurch die Lern- und Arbeitsbedingungen in unseren 5.000 Schulen verbessern sollen", sagte am Montag (26.06.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

26.06.2006 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

GEW: "Nein" zur Föderalismusreform

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat allen Abgeordneten der im Bundestag vertretenen Parteien vorgeschlagen, das zur Zeit vorliegende Gesetzespaket zur Föderalismusreform abzulehnen. mehr

26.06.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Regierungskoalition schließt Änderungen an Föderalismusreform nicht aus

(hib/BOB) Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD will offenbar Änderungen bei der Föderalismusreform nicht grundsätzlich ausschließen. Die mehrtägigen Anhörungen hätten gezeigt, wo es noch Korrekturbedarf gebe. mehr

22.06.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Nullnummer in Sachen Bildung

"Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat derzeit mehr zu bieten als Ministerpräsident Günther Oettinger. In Sachen Bildung ist seine Regierungserklärung eine Nullnummer. Alle Forderungen sind Allgemeinplätze und bereits bekannt. Offenbar plant die neue Landesregierung nach einigen wegweisenden Entscheidungen im vergangenen Jahr jetzt fünf Jahre Stillstand ", sagte am Mittwoch (21.06.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

22.06.2006 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Bundesfamilienministerin von der Leyen begrüßt Kabinettsbeschluss zum Elterngeld: "1:0 für die Familien, das Elterngeld kommt!"

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen freut sich über die Entscheidung des Bundeskabinetts, das heute den Gesetzentwurf zur Einführung eines Elterngeldes beschlossen hat. "Es steht 1:0 für Familien, das Elterngeld kommt!", sagt von der Leyen. Das Bundeskabinett habe mit dem Beschluss deutlich gemacht, dass es der Bundesregierung nicht gleichgültig ist, ob sich junge Menschen für ein Kind entscheiden. mehr

14.06.2006 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Rolf Dobischat ist neuer Präsident des Deutschen Studentenwerks

Professor Dr. Rolf Dobischat ist neuer Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW). Die Delegierten der 61 Studentenwerke wählten den 55jährigen Bildungs- und Berufsforscher von der Universität Duisburg-Essen gestern in Berlin in das Spitzenamt ihres Dachverbands. Dobischat löst den Mathematiker Professor Dr. Hans-Dieter Rinkens ab, der nach über zehn Jahren aus dem Amt scheidet. "Der soziale Auftrag der Studentenwerke wird angesichts der Umbrüche und Reformen im Hochschulsystem immer wichtiger", betonte Dobischat vor den rund 100 Studentenwerks-Vertretern. "Die flächendeckende Umstellung der Abschlüsse auf Bachelor und Master, die politisch beabsichtigte Steigerung der Studierquote auf 40% eines Jahrgangs, der generelle Anstieg der Studierendenzahlen in den nächsten Jahren – all dies kann nur bewältigt werden, wenn die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Studierens ausgebaut wird, die die 61 Studentenwerke in Deutschland bereitstellen." mehr

01.06.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

GEW: "Pädagogische Verbesserungen – von Junglehrern bezahlt"

Angekündigte pädagogische Maßnahmen positiv – Aber: Bildungsgewerkschaft kritisiert Kürzung der Einstiegsgehälter für junge Lehrkräfte durch Landesregierung. mehr

30.05.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft