Besoldung

Perspektiven des Alterns: VolkswagenStiftung bewilligt vier weitere Projekte für insgesamt rund 1,2 Millionen Euro

Jeder will alt werden, aber niemand will alt sein. Dieser Spruch des Schauspielers Martin Held beschreibt treffend die derzeitige Diskussion um die "vergreisende Gesellschaft". Die meisten Menschen verknüpfen Altsein mit Krankheit, Vergesslichkeit, Schmerzen. Viele Bilder des Alters basieren auf solchen negativen Stereotypen. Doch der Blick sollte sich gerade auch auf die produktiven Gestaltungsmöglichkeiten richten – und die Forschung kann helfen, diese näher zu beleuchten. Im August 2006 gab die VolkswagenStiftung daher den Startschuss für eine Ausschreibung zum Thema "Individuelle und gesellschaftliche Perspektiven des Alterns" – unter dem Dach ihrer Initiative "Zukunftsfragen der Gesellschaft". Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten sich inhaltlich originell und methodisch ausgewiesen daran beteiligen mit dem Ziel, Entwicklungspotenziale einer alternden Gesellschaft auf individueller und gesellschaftlicher Ebene auszumachen und diese zu fördern – und zwar unter Beteiligung der "Betroffenen". Zwölf Projekte werden seit diesem Sommer bereits mit rund 3,6 Millionen Euro unterstützt. Die VolkswagenStiftung bringt nun vier weitere Forschungsvorhaben mit über 1,2 Millionen Euro auf den Weg. Wir stellen Ihnen die vier Projekte im Folgenden genauer vor. mehr

16.12.2008 Pressemeldung VolkswagenStiftung

VBE-Wunschzettel: Alle Lehrer sind Lehrer

Nach Auffassung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg müssen alle Lehrkräfte in Ausbildung, Arbeitszeit und Besol­dung endlich gleichgestellt werden. Die Grundlage dazu muss in einer tief greifenden Reform der Lehrerausbildung gelegt werden. Wer aus Gerech­tigkeitsgründen Bildungsreformen für Schüler vorantreiben will, darf bei der Lehrerschaft nicht wegsehen. "Alle Lehrer sind Lehrer" steht auf dem Weihnachtswunschzettel des VBE, denn noch immer sind einige "gleicher". mehr

15.12.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

GEW fordert bessere Eingruppierung von Erzieherinnen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert eine bessere tarifliche Eingruppierung der Erzieherinnen und Erzieher in der Bezahlungsordnung. "Die Einkommen sind nicht mit den gestiegenen Anforderungen gewachsen. Im Gegenteil: Mit der Umstellung des Tarifsystems mussten Erzieherinnen 2005 empfindliche Einbußen hinnehmen. Die nach dem neuen System bezahlten Erzieherinnen kleben in ihrer Gehaltsgruppe fest. Korrekturen sind dringend notwendig. Gesellschaftliche Anerkennung der Leistung von Erzieherinnen muss sich auch in der Bezahlung widerspiegeln", sagte Norbert Hocke, Leiter des GEW-Vorstandsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit, heute mit Blick auf die am Montag beginnenden Gespräche zwischen den Gewerkschaften ver.di und GEW und den kommunalen Arbeitgebern. mehr

12.12.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz kritisiert: Änderungen am Schulgesetz gehen nicht weit genug

Anlässlich der gestern im Landtag beschlossenen Schulgesetznovelle erklärt Alexander Lang, Vorstandsmitglied der LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV): "Das Schulgesetz weist zwar einen neuen Weg, geht ihn dann aber nicht konsequent. So sind viele gute Ansätze erkennbar, es fehlt der SPD-Regierung aber an Mut, größere Schritte zu wagen." mehr

12.12.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung, LSV RLP

Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) kritisiert CDU-Pläne: Lehrer haben ihre Pension mit 65 verdient!

Der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW), Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien, übt heftige Kritik an den Plänen von Ministerpräsident Oettinger und seinem CDU-Fraktionschef Mappus, die beide das Pensionsalter für Beamte und damit auch für Lehrerinnen und Lehrer bedeutend schneller als in den anderen Ländern schrittweise auf 67 Jahre anheben wollen. mehr

12.12.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Dr. Eva-Maria Stange: "Wir brauchen eine sozial gerechte Studienfinanzierung"

"Wenn es uns gelingen soll, mehr junge Leute für ein Studium zu gewinnen, dann müssen wir die Ausbildungsförderung über BAföG weiterentwickeln, anstatt einigen wenigen Studierenden mehr Geld in die Hand zu geben", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute im Sächsischen Landtag. Sie erteilte damit dem Vorschlag nach Einführung eines einkommensunabhängigen Stipendiensystems eine klare Absage. mehr

11.12.2008 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

© bikl.de

Kindergärten: Deutschland nur Mittelmaß unter 25 Industrieländern

(redaktion/PM) Viele Industrieländer vergeben nach Einschätzung von UNICEF die Chance, allen Kindern von klein auf die bestmögliche Förderung zu ermöglichen. Dies ist das Ergebnis der ersten internationalen Vergleichsstudie von UNICEF zu Kindern in Kindergärten und anderen Kindertageseinrichtungen in 25 Industrieländern. Demnach erfüllt nur Schweden, als einziges von 25 untersuchten Industrieländern, alle zehn von UNICEF formulierten Mindeststandards für die jüngsten Kinder. Deutschland erreicht auch nach Einführung des Elterngeldes lediglich maximal fünf der Kriterien und ist damit erneut nur Mittelmaß im Vergleich von 25 Ländern. mehr

11.12.2008 Artikel

Im Bundestag notiert: Elterngeldbericht

(hib/SKE) Die Bundesregierung sieht sich durch den Elterngeldbericht [(16/10770)](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/107/1610770.pdf) mit der Einführung des Elterngeldes bestätigt. mehr

11.12.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Digitalisierung der Medien Schwerpunktthema für den Deutschen Kulturrat 2009

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat in seiner gestrigen Sprecherratsitzung beschlossen, das Thema Digitalisierung der Medien zum Schwerpunktthema seiner Arbeit für das kommende Jahr zu machen. mehr

11.12.2008 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

Landesbedienstete fordern acht Prozent mehr

Mit einem Fackelzug von mehreren hundert Landesbeschäftigten durch die Kieler Innenstadt starteten die Gewerkschaften GEW, GdP und ver.di am Dienstag, 9.12.08 in die Tarif- und Besoldungsrunde 2009. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein