Besoldung

37 Prozent aller Kinder bekommen niemals vorgelesen

Zu viele Mädchen und Jungen gehen in Deutschland beim Vorlesen leer aus: 37 Prozent aller Kinder bekommen niemals vorgelesen; weder im Elternhaus, noch im Kindergarten oder in der Grundschule. Das belegt die aktuelle bundesweite Studie "Vorlesen im Kinderalltag 2008", die heute in Berlin vorgestellt wurde. Initiiert wurde sie von der Deutschen Bahn, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Stiftung Lesen. Die Studie lässt erstmals repräsentativ Kinder zum Thema Vorlesen zu Wort kommen und knüpft damit an die im vergangenen Jahr veröffentliche Studie "Vorlesen in Deutschland 2007" an, in der die Eltern im Fokus standen. mehr

18.11.2008 Pressemeldung Stiftung Lesen

Teilzeit-Urteil des Oberverwaltungsgerichts wird keine Auswirkungen haben

Bildungsminister Holger Rupprecht bleibt auch nach der jüngsten Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (OVG) bei seiner Überzeugung: "Alle seinerzeit rund 7.500 in Teilzeit ernannten und mittlerweile in Vollzeit überführten Beamten waren und sind rechtmäßig bestellte Beamte." Der Bildungsminister bezeichnete das Urteil der OVG-Richter als "schwer nachvollziehbar". Im Beschluss des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts vom 20. März 2008 sei festgehalten worden, dass "die Ernennungsurkunden nicht nichtig" seien, zitiert Rupprecht aus dem Protokoll des Gerichts. Zudem hätten die Leipziger Richter in ihrer Entscheidung ausdrücklich betont, dass "die Urteile des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 24. März 2006 und des Verwaltungsgerichts Cottbus vom 7. August 2003 wirkungslos" seien, so Rupprecht. "Ich gehe davon aus, dass auch die jüngste Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts spätestens vor dem Bundesverwaltungsgericht wieder aufgehoben wird." mehr

13.11.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Eltern: Für das Schulsystem mehr tun!

Wenige Tage vor der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse für die deutschen Bundesländer hat die Landeselterninitiatve für Bildung auf einen Ländervergleich aufmerksam gemacht, der bisher kaum Beachtung im Saarland gefunden habe. Die im September 2008 von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder vorgelegte Analyse "Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich 2008" zeige nach wie vor gravierende Defizite für das Saarland auf. mehr

13.11.2008 Pressemeldung Landeselterninitiative für Bildung e.V.

Attraktivität des bayerischen Gymnasiums ungebrochen!

Als falsch, unsachlich und in Teilen auch bewusst irreführend hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes, Max Schmidt, die Kritik des BLLV-Vorsitzenden Klaus Wenzel zurückgewiesen. mehr

12.11.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Wie sollen Lehrer bezahlt werden?

"Die Feststellung des Instituts der deutschen Wirtschaft, dass hohe Lehrergehälter alleine keine Garantie für gute PISA-Ergebnisse sind, ist richtig", kommentieren der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann und der Vorsitzende des RLV NRW Ulrich Brambach die vom IW vorgelegten Vorschläge für eine Reform der Lehrerbezahlung. "Es lässt sich aber auch nicht belegen, dass alleine eine andere Form der Lehrerbezahlung in Deutschland zu besseren PISA-Ergebnissen führen würde." mehr

11.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

GEW: "Leistungsgerechte Bezahlung: ja - Nasenprämien: nein"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich für eine leistungsgerechte Bezahlung der Lehrerinnen und Lehrer stark gemacht. "Nasenprämien für einzelne Lehrkräfte, die mit dem Geld gezahlt werden, das zuvor durch Kürzungen bei allen Lehrerinnen und Lehrern eingesammelt worden ist, ist der falsche Weg. Dies findet auch bei den Lehrkräften keine Akzeptanz. mehr

11.11.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Reformbedarf an Gymnasien ist unverändert hoch

Die Abbrecherquote ist an bayerischen Gymnasien besonders hoch. Darauf hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-erbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hingewiesen. Viele Schülerinnen und Schüler scheitern auf dem Weg zum Abitur, finden sich auf Real- oder Hauptschulen wieder. "Gymnasien sind Schulen, in denen Lehrer gezwungen sind, Schüler auszusortieren." Weil Gymnasiallehrer zu viel Stoff in zu kurzer Zeit unterrichten müssen, können sie kaum auf individuelle Lernprobleme der Kinder und Jugendlichen Rücksicht nehmen. Möglichkeiten zur Förderung einzelner Schüler gibt es wenig. Teure private Nachhilfe muss ersetzen, was die Schulpolitik versäumt. Der erfolgreiche Besuch des Gymnasiums hängt mehr und mehr vom Einkommen der Eltern ab. Die Zahl der Wiederholer an bayerischen Gymnasien insgesamt belief sich allein im Schuljahr 2007/2008 auf rund 10.700. Nur zwei Drittel der Abgänger verließen das Gymnasium mit dem Abitur, ein Drittel, das sind rund 15.000 Schü-er, hatten dieses Ziel nicht erreicht. Wenzel hielt fest, "dass der Reformbedarf bayerischer Gymnasien unverändert hoch ist." mehr

11.11.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bernhard Bueb fordert leistungsorientierte Bezahlung für Lehrer

(redaktion/PM) Wenige Tage vor der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse für die deutschen Bundesländer hat der ehemalige Schulleiter Bernhard Bueb die Kultusminister aufgefordert, die einsetzende Pensionierungswelle an den Schulen für die Einführung einer leistungsorientierten Besoldung für Lehrer zu nutzen. Lehrerverbände aus Nordrhein-Westfalen widersprachen diesem Ansinnen. Sie befürchten, "dass zum wiederholten Mal im Vorfeld der Veröffentlichung von PISA-Ergebnissen Zusammenhänge angedeutet und interpretiert werden, um Ziele zu bedienen, die längst in den Schubladen ruhen und lediglich öffentliche Vorurteile widerspiegeln." mehr

11.11.2008 Artikel

Wie sollen Lehrer bezahlt werden? VBE und RLV zu den Vorschlägen des Instituts der deutschen Wirtschaft

"Die Feststellung des Instituts der deutschen Wirtschaft, dass hohe Lehrergehälter alleine keine Garantie für gute PISA-Ergebnisse sind, ist richtig", kommentieren der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann und der Vorsitzende des RLV NRW Ulrich Brambach die vom IW vorgelegten Vorschläge für eine Reform der Lehrerbezahlung. "Es lässt sich aber auch nicht belegen, dass alleine eine andere Form der Lehrerbezahlung in Deutschland zu besseren PISA-Ergebnissen führen würde." mehr

11.11.2008 Pressemeldung Realschullehrerverband NRW

VBE-Delegiertenversammlung beschließt Bildungsagenda 2015

"Die Schul- und Bildungspolitik in NRW muss von ihrer Kurzatmigkeit und der Fixierung auf den nächsten Wahltag befreit werden. Wir müssen in einer Zeit sinkender Geburtenzahlenmehr denn je alle Anstrengungen unternehmen, um die Potenziale aller Kinder auszuschöpfen und die demokratische, wirtschaftliche und kulturelle Teilhabe aller gesellschaftlichen Schichten zu sichern. Kein Talent darf verloren gehen. Das Fundament dafür ist eine gute Allgemeinbildung, eine gefestigte Persönlichkeitsstruktur des einzelnen Kindes und die Fähigkeit zum lebenslangenLernen. Die Voraussetzungen dafür müssen so schnell wie möglich geschaffen und nachhaltig angelegt werden." mehr

10.11.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW