Besoldung

Sind Hausaufgaben überflüssig?

(bikl/idw) Seit gut 150 Jahren gibt es allgemeinbildende Schulen in Deutschland, und genauso lange existiert der Hauptfeind aller freien, unbeschwerten Nachmittagsvergnügungen: die Hausaufgaben. Erstaunlich dabei: es handelt sich offenbar mehr um ein pädagogisches Ritual als um eine im schulischen Sinn Erfolg versprechende Maßnahme. Zahlreiche Studien haben nämlich gezeigt, dass Hausaufgaben keinerlei nachweisbaren Einfluss auf die Schulnoten haben. mehr

31.01.2008 Artikel

Ausländer in Deutschland: Vergleichsweise schlecht qualifiziert

Migranten sind in den USA, Kanada und Australien sehr viel höher qualifiziert als in Deutschland und Frankreich, zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Zudem sind sie in den klassischen Einwanderungsländern im Durchschnitt auch deutlich besser ausgebildet als die Bevölkerung ihrer Herkunftsländer. Die Zuwanderer in Deutschland verfügen dagegen sogar über niedrigere Bildungsabschlüsse als ihre Landsleute daheim. Die Arbeitsmarktforscher Herbert Brücker und Sebastian Ringer schlagen vor, die Zuwanderung in Deutschland wie in Kanada, Australien und den USA mit einem Punktesystem zu steuern. mehr

31.01.2008 Pressemeldung Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Herkunft = Bildung: Akademiker-Kinder studieren häufiger

- Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) belegt soziale Polarisierung von Bildungschancen in Deutschland - Von 100 Akademikerkindern studieren 83, von 100 Nicht-Akademiker-Kindern nur 23 - DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: "Studium muss vor allem für junge Menschen aus hochschulfernen Familien attraktiver werden" mehr

30.01.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Neues Teilzeitangebot der Landesregierung - GEW nimmt verhalten Stellung

Zu dem heute von Finanzminister Bullerjan vorgestellten Teilzeitangebot für Lehrkräfte, das ab dem nächsten Schuljahr greifen soll, erklärte der GEW-Landeschef Thomas Lippmann: "Wenn das so erwirtschaftete Geld im Schulsystem bleibt, insbesondere in vorgezogene Neueinstellungen für Lehrer aller Schulformen gesteckt wird, können wir mit der Grundidee leben." mehr

29.01.2008 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein braucht mehr Gebundene Ganztagsschulen

"Offene Ganztagsschulen sind besser als gar keine Ganztagsangebote an Schulen. Jubelfanfaren sollte die Bildungsministerin aber erst dann ausstoßen, wenn statt offener Ganztagsschulen die pädagogisch überlegenen Gebundenen Ganztagsschulen zum schulischen Alltag in Schleswig-Holstein gehören", sagte Matthias Heidn, GEW-Landesvorsitzender am Dienstag, 29. Januar 2008 in Kiel. Nur Gebundene Ganztagsschulen böten ein rhythmisiertes Ganztagstagskonzept, in dem sich Lern- mit Entspannungs- und Bewegungsphasen ganztägig abwechselten. mehr

29.01.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Strohschneider zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem

Erstmals wurden die Wintersitzungen des Wissenschaftsrates mit einem Bericht seines Vorsitzenden zu aktuellen Tendenzen im deutschen Wissenschaftssystem abgeschlossen. Dabei griff der Vorsitzende Professor Peter Strohschneider drei grundsätzliche wissenschaftspolitische Themen auf: die Entwicklung institutioneller Kooperationen, das derzeitige Gehaltsgefüge im Wissenschaftssystem sowie die neue Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Hochschulen und Ländern. An der anschließenden Diskussion beteiligte sich auch die an der Vollversammlung als Gast teilnehmende Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan. mehr

28.01.2008 Pressemeldung Wissenschaftsrat

GEW: "Beschäftigte sollen Geld mitbringen!"

"Als Provokation und einen Schlag ins Gesicht der Beschäftigten", bezeichnete Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), das Angebot der Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen am Freitag. mehr

25.01.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Deutsches Studentenwerk: "Studiengebühren sind nicht sozialverträglich"

- Studentenwerks-Verband kritisiert Gebühren-Länder: Noch immer fehlen Stipendienprogramme zur sozialen Abfederung - DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: "Von wirksamem Stipendiensystem weit entfernt" - DSW befürchtet noch stärkere soziale Selektion mehr

25.01.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

VBE bekräftigt Acht-Prozent-Forderung

Die Forderung nach acht Prozent mehr Bezahlung, mindestens aber 200 Euro, für Erzieherinnen und kommunal beschäftigte Lehrerinnen und Lehrer bekräftigte heute der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger. mehr

23.01.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

"Lehrerverbände NRW" fordern Kopfnoten mit Köpfchen!

Drei Lehrerverbände stellen der Presse ihre neu gegründete Kooperation "Lehrerverbände NRW (LNRW)" vor. Der Philologen-Verband (PhV), der Verband für Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs (vlbs) und der Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (vLw) werden künftig verstärkt gemeinsame bildungs- und berufspolitische Ziele gegenüber der Schulpolitik und in der Öffentlichkeit vertreten. Ihre Selbstständigkeit ist davon unberührt. Gleiche Interessen verfolgen die Lehrerverbände insbesondere bei der Lehrerausbildung, in Besoldungs- und Arbeitszeitfragen, zur Lehrerfortbildung und zur Schulqualität sowie bei der Verbesserung des Lehrerbildes in der Öffentlichkeit. Alle drei Lehrerverbände vertreten recht große Systeme. Zudem wird an ihren Schulformen der Hochschulzugang vergeben. mehr

22.01.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)