Besoldung

Zu spät, zu wenig": Deutsches Studentenwerk fordert rasche BAföG-Erhöhung

Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt, ist die Zahl der BAföG-geförderten Studierenden erstmals seit der Reform 2001 wieder rückläufig. 2006 erhielten 499.000 Studierende BAföG, 1,6% bzw. 8.300 weniger als 2005. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) zeigt sich angesichts der Zahlen sehr beunruhigt und fordert die Bundesregierung eindringlich auf, das BAföG rascher und stärker zu verbessern als geplant. mehr

12.07.2007 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

818.000 BAföG-Empfänger im Jahr 2006

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten im Jahr 2006 in Deutschland rund 818.000 Personen (gut 319.000 Schüler und Schülerinnen sowie 499.000 Studierende) Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Dies waren knapp 11.000 oder 1,3% weniger als im Vorjahr. Die Zahl der geförderten Studierenden ging um 8.300 (- 1,6%), die der geförderten Schüler und Schülerinnen um 2.500 (- 0,8%) zurück. mehr

12.07.2007 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

GEW: "Erzieherinnen endlich besser bezahlen!"

Für eine deutlich bessere Bezahlung der Erzieherinnen hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. In der anstehenden Tarifrunde müssten die Erzieherinnen höher eingruppiert werden als geplant. "Bei kaum einer anderen Berufsgruppe klaffen gesellschaftliche Erwartungen an das Arbeitsergebnis und Bezahlung so weit auseinander wie bei den Erzieherinnen. Der gesellschaftliche Anspruch an die Arbeit, die Erzieherinnen und Erzieher leisten sollen, ist in den vergangenen Jahren etwa bei der individuellen Sprachförderung gewaltig gewachsen. Der Verdienst der Erzieherinnen hat mit den steigenden Berufsanforderungen nicht Schritt gehalten. Im Gegenteil: Die ohnehin schlecht bezahlte Berufsgruppe ist mit der Umstellung auf das neue Tarifvertragssystem noch weiter abgehängt worden", sagte das für Jugendhilfe und Sozialarbeit verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Norbert Hocke am Mittwoch während einer Pressekonferenz in Berlin. mehr

11.07.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Saure Heringe von "sauren" Lehrerinnen und Lehrern

Saure Heringe von "sauren" Lehrerinnen und Lehrern gab es für die Mitglieder des Koaltionsausschusses der Großen Koalition am Montag, 9.7.07 vor Beginn der Sitzung. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) protestierte mit dieser Aktion vor dem Gästehaus der Landesregierung gegen die geplante zu hohe Lehrverpflichtung von Lehrkräften an Gemeinschaftsschulen. mehr

09.07.2007 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Saurer Hering von sauren Lehrerinnen und Lehrern

Zu einer kurzfristigen Protestaktion vor dem Gästehaus der Landesregierung am heutigen Montag, 9.7.07 hat sich die GEW entschlossen. Hintergrund ist die Sitzung des Koalitionsauschussess der Großen Koaltion, auf dem es u.a. auch um die Lehrverpflichtung von Lehrkräften an Gemeinschaftsschulen geht. Um die Großkoalitionäre von ihrem falschen Weg abzubringen, werden ihnen "saure Lehrerinnen und Lehrer" saure Heringe überreichen. mehr

09.07.2007 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Absolute Mehrheit gegen Fortsetzung des Lehrertarifvertrages zu alten Bedingungen

"Eine absolute Mehrheit der stimmberechtigten GEW-Mitglieder hat gegen die Fortsetzung des Lehrertarifvertrages zu den alten Bedingungen gestimmt", sagte die Tarifchefin der GEW Sachsen-Anhalt, Eva Gerth, heute vor der Landespressekonferenz. "Mit genau 90 Prozent sind die GEW-Mitglieder der Empfehlung des Landesvorstandes gefolgt, den Tarifvertrag unter den jetzt geltenden Regelungen nicht weiter fortzusetzen." Der Landeshauptausschuss der GEW Sachsen-Anhalt werde sich mit diesem eindeutigen Votum am 10. Juli 2007 beschäftigen und weitere Schritte einleiten. Die absehbare Konsequenz sei, dass ab dem Schuljahr 2008/09 wieder für alle Lehrkräfte des Landes Anspruch auf die volle Arbeitszeit und damit auf volle Gehälter bestehe. Nach 15 Jahren in verschiedenen Teilzeitmodellen wäre das ein Schritt zur Normalität. mehr

06.07.2007 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Bildungsgutscheine für freie Schulwahl

(bikl.de/ots) Ein Zusammenschluss gesellschaftlicher Organisationen wie Paritätischer Wohlfahrtsverband, Bürgerstiftung und der Verein Berliner Kaufleute und Industrielle fordert Bildungsgutscheine für alle Kinder, die sie in einer öffentlichen oder freien Schule ihrer Wahl einlösen können. Das berichtet heute der Tagesspiegel. mehr

05.07.2007 Artikel

GEW: "Große Koalition macht sich unglaubwürdig"

Die Große Koalition macht sich unglaubwürdig, wenn sie wie geplant das BAföG erst Ende 2008 um lediglich fünf Prozent anhebt, kritisierte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). "Die Großkoalitionäre sabotieren ihr angepeiltes Ziel, die Akademikerquote auf 40 Prozent zu erhöhen, wenn sie Bedarfssätze und Freibeträge nicht drastisch anheben. Ohne ein verbessertes BAföG wird es in Deutschland weniger und nicht mehr Akademiker geben. Ein Fachkräftemangel ist vorgezeichnet", sagte das für Hochschule zuständige GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller mit Blick auf den Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2008. mehr

05.07.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Neues Urheberrecht mit den Stimmen von Koalition und FDP angenommen

(hib/BOB) Der Gesetzentwurf zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft ([16/1828](http://dip.bundestag.de/btd/16/018/1601828.pdf)) ist am Mittwochvormittag im Rechtsausschuss mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen und der FDP angenommen worden. Die Linksfraktion stimmte dagegen; die Grünen enthielten sich. Für den morgigen Donnerstag ist die Verabschiedung durch das Plenum des Bundestages vorgesehen. mehr

04.07.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Potenzial für mehr Studenten gibt es nur in den bildungsferneren Schichten

(hib/SKE) Ein höheres BAföG für Studenten und größere Freibeträge für die Eltern - diese zwei Maßnahmen legte Achim Meyer auf der Heyde den Mitgliedern des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Mittwochvormittag zum wiederholten Male nahe. mehr

04.07.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag