Besoldung

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Kind und Karriere: Deutschland ist Schlusslicht

(bikl/idw) Nach der Geburt eines Kindes reduzieren Frauen in Deutschland ihre Arbeitszeit stärker und über einen längeren Zeitraum als Mütter in Schweden, Frankreich und Italien. Das zeigt eine vergleichende Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Bis zur Einschulung des Kindes arbeiten Mütter in Deutschland im Schnitt acht Stunden weniger pro Woche als vor der Geburt. Dagegen sind Mütter in Frankreich und Schweden in ähnlichem Umfang wie vor der Geburt berufstätig. Auch in Italien verringern Mütter ihre Arbeitszeit im Schnitt nur um eine Stunde pro Woche. Über den Vier-Ländervergleich wird im Juni-Heft der WZB-Mitteilungen berichtet. mehr

05.06.2007 Artikel

Strategische Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft intensivieren

Eine Verstärkung der Interaktionen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist für die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft wie auch für die Weiterentwicklung von Forschung und Lehre von hoher Bedeutung. Politik, Wissenschaft und Wirtschaft tragen dem derzeit durch eine Reihe parallel verlaufender Aktivitäten Rechnung. "Der Wissenschaftsrat wird bei der Umsetzung seiner Empfehlungen die Kooperation mit den anderen Akteuren suchen, die sich in jüngster Zeit ebenfalls für das Thema engagiert haben", so der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider. mehr

29.05.2007 Pressemeldung Wissenschaftsrat

Ergebnisse der Frühjahrssitzungen des Wissenschaftsrates (Oldenburg, 23.-25. Mai 2007)

Mit seiner Bestandsaufnahme zur Interaktion von wissenschaftlichen Institutionen und Unternehmen in Deutschland greift der Wissenschaftsrat einen zentralen Gegenstand der aktuellen Innovationspolitik des Bundes und der Länder auf. Er hält dauerhafte strategische Partnerschaften, die nicht in erster Linie projektorientiert sind, für ein besonders geeignetes Instrument, um den wechselseitigen Wissensfluss zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren. Ein aus öffentlichen und privaten Mitteln finanzierter Fonds soll dazu beitragen, Ideen so weit zu fördern, bis sie nahezu marktreif sind. Über entsprechende Anreizsysteme (zum Beispiel bei der leistungsorientierten Mittelvergabe oder durch Prämienregelungen im Rahmen der W-Besoldung) sollte sichergestellt sein, dass sich das Engagement in Wissens- und Technologietransfer institutionell, aber auch für die einzelne Wissenschaftlerin oder den Wissenschaftler lohnt. mehr

29.05.2007 Pressemeldung Wissenschaftsrat

Landesvorstand der GEW will Entscheidungsempfehlung zu Lehrertarifvertrag beraten:

Nach dem die Landesregierung auf die Aufforderung von GEW und DBB-Tarifunion, einem verhandelbaren Vorschlag anzubieten, negativ reagiert hat, will der Landesvorstand der Bildungsgewerkschaft GEW am morgigen Mittwoch, eine Mitgliederbefragung auf den Weg bringen. mehr

29.05.2007 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Koalitionspartner einigen sich auf neue Schulleitungsstrukturen für die weiterführenden Schulen

Die Schulleitungen der weiterführenden Schulen in Schleswig-Holstein sollen künftig gestärkt und nach einheitlichen Kriterien gestaltet werden. Dies gab Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (24. Mai) in Kiel nach einer Verständigung beider Koalitionspartner bekannt. "Die bisherigen Unterschiede bei der Zusammensetzung und den Aufgaben der Schulleitungen werden der künftigen Schulstruktur mit Regional- und Gemeinschaftsschulen nicht mehr gerecht. Wir wollen die Position der Schulleiterinnen und Schulleiter an den weiterführenden Schulen stärken", erläuterte die Ministerin. Eine moderne Schule brauche eine Schulleitung, die in der Lage sei, Aufgaben der Personalführung und -beurteilung sowie Prozesse der Qualitätsentwicklung selbstständig wahrzunehmen. mehr

25.05.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Mit Milliardeneinnahmen alle Schulen stärken

Ein großer Teil der Milliardeneinnahmen, die der Freistaat Bayern in diesem und im kommenden Jahr zusätzlich erwartet, müssen den Schulen zugute kommen. "Das Bildungswesen in Bayern braucht einen kräftigen Schub. Nicht Unterrichtsausfälle und chronischer Lehrermangel sollten den Alltag an den Schulen beherrschen, sondern Bildungsgerechtigkeit und Berufszufriedenheit", stellte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, anlässlich der heutigen Debatte im Bayerischen Landtag um die erwarteten Steuermehreinnahmen von rund 3,3 Milliarden Euro klar. mehr

22.05.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Senat will deutliche Arbeitsentlastung von Lehrerschaft und Schulleitungen: 13 Millionen Euro zusätzlich bis 2010

Der Senat hat heute einer Vorlage von Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig zugestimmt, nach der der Bürgerschaft mehrere deutliche Verbesserungen in der Personalausstattung der hamburgischen Schulen insbesondere im Bereich der Schulleitungen vorgeschlagen werden sollen. Er trägt damit der verstärkten Aufgabenbelastung Rechnung, die angesichts der zahlreichen Reformen im Rahmen der Hamburger Bildungswende der letzten Jahre auf den Weg gebracht worden sind. mehr

22.05.2007 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Bafög soll zum Wintersemester 2008/2009 erhöht werden

(bikl) Wie Andreas Storm, Staatsekretär im Bildungs- und Forschungsministerium, gestern gegenüber dem Handelsblatt mitteilte, wird sich Bundesbildungsministerin Schavan (CDU) nicht länger gegen Forderungen nach Erhöhung der Bafög-Sätze und Freibeträge für die Einkommen der Eltern sperren: "Über die genaue Ausgestaltung und den Umfang der Anpassung soll im Rahmen der Beratungen zum Bundeshaushalt 2008 befunden werden." mehr

22.05.2007 Artikel

Demonstration der Geschlossenheit

Mit Klaus Wenzel an der Spitze geht der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) gestärkt und geschlossen aus seiner 51. Landesdelegiertenversammlung in Würzburg hervor. Mit drei Leitanträgen, die sich mit der "Regionalen Schulentwicklung", einer "Besseren Bildung für alle" und der "Gestaltung des Dienstrechts" befassen, zeichneten die über 500 Delegierten den Weg des BLLV für die kommenden vier Jahre vor. Albin Dannhäuser, der aus Altersgründen für eine achte Kandidatur nicht zur Verfügung stand, wurde am Freitag einstimmig zum BLLV-Ehrenpräsidenten ernannt. Sein bisheriger Stellvertreter, Ludwig Eckinger, wurde ebenso wie die bisherige Vizepräsidentin Hildegund Rüger von der Landesdelegiertenversammlung einstimmig mit der BLLV-Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Das BLLV-Präsidium wird ab sofort angeführt von BLLV-Präsident Klaus Wenzel, seinem neuen Vizepräsidenten Gerd Nitschke und der Vizepräsidentin Waltraud Lucic. mehr

21.05.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) fordert: "Bildungsbereich darf nicht von allgemeiner Einkommensentwicklung abgekoppelt werden"

Angesichts akuten Lehrermangels und massiven Unterrichtsausfalls in Mangelfächern und in ländlichen Regionen fordert der Philologenverband Baden-Württemberg (PhV BW) eine angemessene Besoldungsanpassung. "Vor dem Hintergrund sprudelnder Steuermehreinnahmen des Landes Baden-Württemberg in Milliardenhöhe im Jahr 2006 um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und der jüngsten Tarifabschlüsse in der Metallindustrie (4,1 Prozent + 1,7 Prozent) sowie in der Papierindustrie (3,2 Prozent + 2 Prozent) ist unseren Kolleginnen und Kollegen die Verweigerung einer angemessenen Beteiligung am Wirtschaftsaufschwung nicht mehr vermittelbar", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Karl-Heinz Wurster. Die Lehrerinnen und Lehrer an den Gymnasien mussten in den letzten Jahren nicht nur Nullrunden, eine Kürzung des Weihnachtsgeldes und die Streichung des Urlaubsgeldes ohne finanziellen Ausgleich hinnehmen, sondern auch erhebliche Mehrarbeit. mehr

17.05.2007 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg