Bildungsausgaben

Nordrhein-Westfalen

Städte unterstützen gemeinsame Bildung – Land muss den Kommunen Mehrausgaben ausgleichen

Die Städte in Nordrhein-Westfalen begrüßen das mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) verfolgte Ziel, Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt alle Menschenrechte und Grundfreiheiten zu gewährleisten. Dazu gehöre vor allem der gemeinsame Schulbesuch von behinderten und nichtbehinderten Kinder und Jugendlichen, der zunehmend und schrittweise zur Regel werden müsse, sagte der Geschäftsführer des Städtetages NRW, Dr. Stephan Articus, heute in Köln. "Die Städte sehen sich in der Mitverantwortung, eine gemeinsame Bildung für behinderte und nichtbehinderte Menschen zu ermöglichen. Sie begreifen die Inklusion als einen Gewinn für das städtische Leben und die Weiterentwicklung der Schulen." mehr

01.06.2012 Pressemeldung Städtetag NRW

Bildung in Deutschland

234 Milli­arden Euro für Bil­dung, For­schung und Wissen­schaft im Jahr 2010

Im Jahr 2010 wurden in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 234,5 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben. Das waren 4,3 % mehr als im Jahr 2009. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch das Zukunftsinvestitionsgesetz, den Kinderbetreuungsausbau, den Hochschulpakt, die Exzellenzinitiative und andere Sonderprogramme. In Relation zum Bruttoinlandsprodukt wurden 2010 wie im Vorjahr 9,5 % für Bildung, Forschung und Wissenschaft verwendet. mehr

01.06.2012 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

DGB

DGB gegen Billiglösungen in der frühkindlichen Bildung – nein zum Betreuungsgeld

Anlässlich der Veröffentlichung des Kinderförderungsberichts und der Vorstellung des Zehn-Punkte-Plans zur Beschleunigung des Kita-Ausbaus durch die Bundesregierung erklärte Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende, am Mittwoch in Berlin: mehr

31.05.2012 Pressemeldung Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

Baden-Württemberg

Historisch hohe Studierendenzahlen

"Es ist gut, wenn sich mehr junge Menschen für ein Studium entscheiden. Das wird unserem Land Impulse für noch mehr Kreativität und Innovation geben. Mit dem zügigen Engagement des Landes konnten die Hochschulen den Ansturm zum letzten Wintersemester gut bewältigen. Und auch dem doppelten Abiturjahrgang, den Studienanfängerinnen und -anfängern des kommenden Wintersemesters 2012/13 werden wir gute Studienbedingungen und faire Chancen auf ihre Wunschstudienplätze bieten". Dies sagte die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, am Donnerstag (31. Mai) in Stuttgart bei der Vorstellung der endgültigen Angaben über die Studierendenzahlen zum Wintersemester 2011/12 durch das Statistische Landesamt. mehr

31.05.2012 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Kultusministerium betont große Anstrengungen im Land beim Ausbau der Betreuungsangebote

Aus Sicht des Kultusministeriums bringt das heute vorgestellte Zehn-Punkte-Programm der Bundesfamilienministerin wenig Neues. Vieles würde vor Ort ohnehin bereits umgesetzt. mehr

30.05.2012 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Nordrhein-Westfalen

Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern muss fallen

Das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern komplett aufzuheben, ist der einzig richtige Weg, bekräftigt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW. Das Bundeskabinett hatte am Dienstag (30. Mai 2012) eine Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, die aber nicht alle Bildungsbereiche betrifft. "Bildung ist aber keine Insel-Lösung, sie muss strategisch und ganzheitlich angegangen werden", sagt Beckmann. mehr

30.05.2012 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Städte und Gemeinden

Kommunen: Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung noch nicht flächendeckend gesichert

(red/pm) - Die kommunalen Spitzenverbände sehen trotz deutlicher Fortschritte beim Ausbau der Kinderbetreuung den Rechtsanspruch auf Betreuung für Kinder unter drei Jahren ab August 2013 bei weitem noch nicht als flächendeckend gesichert an. mehr

30.05.2012 Artikel

Kooperationsverbot

Bund muss mehr zur Inklusion beitragen

(red/ots) - Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert erweiterte Möglichkeiten bei der Bildungszusammenarbeit von Bund und Ländern. "Es reicht nicht aus, das strikte Kooperationsverbot allein im Hochschulbereich aufzulockern. Bund und Länder müssen auch im schulischen Bereich kooperieren dürfen. Inklusive Bildung ist eine Herkulesaufgabe - dafür müssen alle Kräfte genutzt und gebündelt werden." mehr

30.05.2012 Artikel

Thüringen

Matschie kritisiert Teillösung beim Kooperationsverbot

Als "halbe Sache", die an den Notwendigkeiten eines zukunftsfähigen Bildungssystems in Deutschland vorbeigehe, bezeichnet Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, die heute vom Bundeskabinett verabschiedete Lockerung des Kooperationsverbots. Sie soll dem Bund künftig die Möglichkeit geben, Einrichtungen an Hochschulen direkt zu fördern. Erhalten bliebe damit das Verbot eines Engagements des Bundes bei Schulen. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Schwarz-Gelb für ein solches Stückwerk die Zweidrittelmehrheit für eine Grundgesetzänderung bekommt." mehr

30.05.2012 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Kooperationsverbot

HRK-Präsident zum Kabinettsentwurf einer Grundgesetzänderung: Bundesfinanzierung von Lehre und Forschung in den Hochschulen dringend nötig

Zu dem heute vom Bundeskabinett gebilligten Vorschlag von Bundesbildungsministerin Annette Schavan, den Artikel 91b des Grundgesetzes auf Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung an Hochschulen zu erweitern, um eine stärkere Bundesförderung für die Hochschulen zu ermöglichen, erklärt der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor. Dr. Horst Hippler: mehr

30.05.2012 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz