(IT.NRW). Im Jahr 2010 war mehr als ein Drittel (36,2 Prozent) der Personen aus Haushalten von Geringqualifizierten von relativer Einkommensarmut betroffen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, variiert die Armutsgefährdungsquote stark mit der Qualifikation der Person, die im Haushalt das höchste Einkommen bezieht. Weist diese Person ein mittleres Qualifikationsniveau auf, so beträgt die Armutsgefährdungsquote 12,4 Prozent. Personen aus Haushalten von Hochqualifizierten sind nur zu 3,8 Prozent von relativer Einkommensarmut betroffen. Die Unterschiede in der Armutsgefährdung haben sich seit 2005 vergrößert: Bei Personen aus Haushalten von Geringqualifizierten ist die Armutsgefährdungsquote von 2005 bis 2010 von 31,7 Prozent auf 36,2 Prozent gestiegen, bei den beiden Vergleichsgruppen war sie rückläufig bzw. blieb auf niedrigerem Niveau.
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22.09.2011
Pressemeldung
Information und Technik Nordrhein-Westfalen