Bildungswesen

GEW: "Schavans Qualifizierungsinitiative ist Dokument bildungspolitischer Hilflosigkeit"

"Als Dokument der bildungspolitischen Hilflosigkeit" hat Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die heute beschlossene Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung bezeichnet. "Die großen Zukunftsthemen Fachkräftemangel, demographischer Wandel und Bildungsarmut lassen sich mit einem teilweise interessanten, aber kleinteiligen Themenkatalog und netten Sammelsurium von Pilotprojekten nicht lösen", betonte die GEW-Vize. mehr

09.01.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Neues Magazin wird Sprachrohr für die Bildung

"didacta – Das Magazin für lebenslanges Lernen" ist das neue Bildungsmagazin in Deutschland. Ab 9. Januar 2008 im Zeitschriftenhandel erhältlich wird es Sprachrohr aller sein, die dazu beitragen, dass Bildung gelingt. So werden engagierte Menschen zu Wort kommen und vielversprechende Bildungsprojekte vorgestellt, Entwicklungen im Bildungssystem werden kritisch begleitet und Missstände sowie deren Lösungen offen diskutiert. mehr

08.01.2008 Pressemeldung Didacta Verband e.V. / Verband der Bildungswirtschaft

GEW: "Wo bleibt der 'Bildungsherbst', Frau Schavan?"

"Wo bleibt der angekündigte 'Bildungsherbst', Frau Schavan? Statt dringend notwendiger Aktivitäten im Bildungsbereich verschläft die Bundesregierung erneut den Start", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die heute stattfindende Kabinettsklausur. Ursprünglich sollte die von der Regierung ausgerufene "Qualifizierungsoffensive" während der Tagung diskutiert werden. Das Thema sei jedoch kurzfristig von der Tagesordnung gestrichen worden. mehr

19.12.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

© bikl.de

Wozu ein Hauptschulabschluss ohne Hauptschule?

Von Valentin Merkelbach Als 2005 der zweite PISA-Ländervergleich veröffentlicht wurde, waren es diesmal nicht die Südländer Bayern und Baden-Württemberg, auf die sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit richtete, sondern die drei ostdeutschen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit ihren Systemen ohne eigenständige Hauptschule, die sich unter dem Aspekt "soziale Auslese" und "Risikogruppe" als überraschend erfolgreich präsentierten. Seitdem stellt sich auch unter den Gegnern jeglicher Strukturveränderung die Frage, ob nicht wenigstens die Reduktion der Schulformen von vier auf drei oder zwei das deutsche Schulsystem im internationalen Leistungsvergleich aus seinem Mittelmaß herausführen könnte. Dabei geriet die Hauptschule ins Visier, die es in den drei ostdeutschen Ländern nur kurze Zeit nach der Wende gegeben hat und die in den übrigen Ländern immer mehr zur Problemschule geworden ist. Auch wenn man sie mit immer neuen Fördermaßnahmen zu retten versucht, sie verliert bei Eltern rapide an Akzeptanz, weil der Abschluss dieser Schulform kaum noch eine Perspektive bietet für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. mehr

18.12.2007 Artikel

Fortbildung im Rahmen der Selbstständigen Schule überbucht!

Bildungsminister Henry Tesch und der Geschäftsführer der Vereinigung der Unternehmensverbände Lothar Wilken freuen sich über das große Interesse der Kolleginnen und Kollegen an den Bildungsstandards mehr

06.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Kultusminister Helmut Rau: "Baden-Württemberger erreichen immer höherwertigere Bildungsabschlüsse"

"Zum ersten Mal liegt eine umfassende datenbasierte Darstellung der vorschulischen und schulischen Bildung in Baden-Württemberg vor. Der Bildungsbericht macht zum einen deutlich, wie leistungsfähig unser Bildungswesen ist, er zeigt aber auch auf, wo Handlungsbedarf besteht", sagte Kultusminister Helmut Rau MdL am Donnerstag (6. Dezember) in Stuttgart anlässlich der Vorstellung des ersten Bildungsberichts für Baden-Württemberg durch das Statistische Landesamt und das Landesinstitut für Schulentwicklung. mehr

06.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Bildungsministerin Erdsiek-Rave zur PISA-Studie: Schulreformen greifen und müssen konsequent weiterentwickelt werden

Die neuen PISA-Ergebnisse (PISA 2006) des internationalen Vergleichs bestätigen nach Ansicht von Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave den Aufwärtstrend im deutschen Schulwesen. "Ich freue mich, dass wir nun erste messbare Erfolge unserer umfangreichen Schulreformen in den Händen halten. Die deutschen Schülerinnen und Schülern liegen in den Naturwissenschaften erstmals über dem OECD-Durchschnitt und gehören damit zum oberen Viertel der verglichenen Staaten. Bei der Lesekompetenz haben sie weiter zugelegt und sich im mathematischen Bereich auf OECD-Durchschnitt stabilisiert", sagte Erdsiek-Rave heute (4. Dezember). "Damit hat sich Deutschland seit PISA 2000 bei allen Testleistungen kontinuierlich verbessert, und zwar sowohl die leistungsschwächeren als auch die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler." mehr

05.12.2007 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Bayerisches Kultusministerium: Der BLLV hat eine ganz andere Studie gelesen

Dem Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV) und seinem Präsidenten Klaus Wenzel liegt hinsichtlich seiner Bewertung der Ergebnisse der PISA-Studie offensichtlich eine andere Studie zugrunde als die des PISA-Konsortiums, so das Bayerische Kultusministerium. Wenn man die Ergebnisse der deutschen Schüler nämlich analysiert, kann man die Gefahr einer "Spaltung der Gesellschaft" nicht erkennen. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Note 4 für die Bildungssituation in Deutschland

(bikl.de/idw) Die Bildungssituation in Deutschland wird nach wie vor schlecht bewertet: Die Durchschnittsnote 3,7 haben das Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau und die Schülerhilfe (Gelsenkirchen) in der aktuellen Umfrage ihres Bildungsbarometers ermittelt. mehr

04.12.2007 Artikel

BLLV warnt vor Spaltung der Gesellschaft: Schulpolitik der Ausgrenzung führt in die Sackgasse

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat angesichts der heute veröffentlichten Ergebnisse der internationalen Schulvergleichsstudie PISA 2006 vor einer Zweiklassengesellschaft in Deutschland gewarnt. "Da gibt es junge Menschen, die alle Möglichkeiten haben, gleichzeitig wächst das Heer Gleichaltriger, die chancenlos bleiben. Die Folge ist die Spaltung der Gesellschaft in Gebildete und Ungebildete, in Berufstätige und Arbeitslose, in Arme und Reiche. Den Schulen kommt dabei mehr und mehr die fragwürdige Aufgabe zu, die Lebenswege junger Menschen zu zementieren." mehr

04.12.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.