Bildungswesen

VBE: Soll Baden-Württemberg ein Reservat für Steinzeitlehrer werden?

In Nordrhein-Westfalen werden künftig alle Lehrer gleich ausgebildet, Rheinland-Pfalz schafft die Hauptschulen ab, nur in Baden-Württemberg wolle man von allem nichts wissen, bemängelt der Verband Bildung und Erziehung (VBE). Die politisch Verantwortlichen würden den Südweststaat lieber als ein Reservat für Steinzeitlehrer ausweisen, als dass sie Schule auch nur ein wenig weiter entwickelten. mehr

01.11.2007 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Neuer Tarifvertrag für Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt paraphiert

Das Land Sachsen-Anhalt, die GEW und die dbb Tarifunion haben heute einen neuen Tarifvertrag zur Arbeitsplatzsicherung an allgemeinbildenden Schulen abschließend beraten und paraphiert. mehr

30.10.2007 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Olbertz diskutiert über Hochschulfinanzierung bei Jahrestagung der "Wirtschaftswoche" in Bonn

Die 2. Jahrestagung ´Unternehmen Hochschule´ der Zeitung "Wirtschaftswoche" findet am 25. und 26. Oktober 2007 im Maritim Hotel Bonn statt. Sie befasst sich mit dem Thema "Staatliche Zuschüsse oder Rückzug des Staates aus der Kernaufgabe ´Hochschulfinanzierung´? - Vor- und Nachteile im Bildungswesen." mehr

24.10.2007 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

GEW schlägt Generationen-Pakt für Bildung vor

"Wenn Deutschland auf die Erbschaftsteuer verzichtet, ist das ein Schritt in die falsche Richtung. Während durchschnittliche Arbeitnehmer unter der hohen Steuerlast leiden, werden reiche Erben verschont. So verschärft sich nicht nur die soziale Schieflage im Land, auch die öffentlichen Kassen leiden unter einer solchen Politik", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, zu den jüngsten Vorschlägen der Finanzpolitiker von CDU und CSU. Diese wollen Nachlässe künftig nicht mehr besteuern. mehr

24.10.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Minister Tesch begrüßt Vereinbarung von Bildungsstandards als Einstieg zum bundesweiten gemeinsamen Abitur

"Die schrittweise Einführung eines bundesweiten gemeinsamen Abiturs in den Kernfächern ist erklärtes Ziel des Koaltionsvertrages für Mecklenburg-Vorpommern. Die Entwicklung von Bildungsstandards für die Abiturprüfung zunächst in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache (Englisch/Französisch) sowie Physik, Chemie und Biologie ist aus meiner Sicht der Einstieg auf diesem Weg", so Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Henry Tesch nach der Entscheidung der Kultusministerkonferenz über die Entwicklung bundeseinheitlicher Standards für die Abiturprüfung am 17. Oktober in Bonn. Die Etablierung der vergleichbaren Bildungsstandards soll sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland nach vergleichbaren Leistungsparametern auf das Abitur vorbereitet werden. Es soll weiterhin die Qualität des Unterrichts und der Abschlüsse in Deutschland vergleichbar machen, um dann schrittweise aus Sicht des Bildungsministers Mecklenburg Vorpommern zu einer Gleichwertigkeit zu kommen und zukünftig zu einem gemeinsamen Abitur. mehr

18.10.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Ergebnisse der 319. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 319. Plenarsitzung am 17. und 18. Oktober 2007 in Bonn unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Senator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, insbesondere mit folgenden Themen befasst: - Standards für die Abiturprüfung - Reduzierung der Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss - Lehrerbildung - Wahl einer 1. Vizepräsidentin mehr

18.10.2007 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

319. Kultusministerkonferenz: Gemeinsame Bildungsstandards beim Abitur – Weniger Schüler ohne Schulabschluss

Auf der gestern Abend zu Ende gegangenen Kultusministerkonferenz wurde ein Antrag zur "Entwicklung von Standards für die Abiturprüfung" beschlossen. Mit der Erarbeitung von Standards in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache sowie Physik, Chemie und Biologie wurde das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen beauftragt. Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) befürwortet das Vorhaben: "Die Etablierung gemeinsamer Bildungsstandards stellt sicher, dass alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland nach vergleichbaren Leistungsparametern auf das Abitur vorbereitet werden. Damit werden ihnen bessere Chancen in Ausbildung oder Beruf eröffnet. Wenn dies erreicht ist, kann über die Einführung weiterer zentraler Prüfungselemente diskutiert werden. Im Vordergrund muss dabei stets die Qualität des Unterrichts und der Abschlüsse stehen." mehr

18.10.2007 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Kultusminister Siegfried Schneider würdigte heute scheidenden Staatssekretär Karl Freller

Die Leistungen des langjährigen Kultusstaatssekretärs Karl Freller hat heute Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider in München gewürdigt. mehr

17.10.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

GEW: "Integrationsfreudigem Wortgeklingel müssen endlich Taten folgen"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat angemahnt, Kindern und Jugendlichen aus Einwandererfamilien die gleichen Chancen zu geben wie Mädchen und Jungen aus der Mehrheitsgesellschaft. Die Bildungsgewerkschaft schlug ein Paket kurz- und längerfristiger Maßnahmen vor. "Die Bundesregierung übt sich in integrationsfreudigem Wortgeklingel und Appellen an die Zivilgesellschaft. Gesamtstaatliche Strategien und Konzepte zur Integration von Einwanderern durch Bildung sind jedoch nicht zu erkennen", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer am Dienstag im Rahmen des Symposiums der Bundesregierung "Integration durch Bildung im 21. Jahrhundert". Als größte Hindernisse für eine erfolgreiche Integration bezeichnete sie die unzureichenden Kenntnisse der Unterrichtssprache durch die Migranten und die frühe Auslese der Kinder in Sonder-, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien: "Diese Probleme werden nicht systematisch und flächendeckend bearbeitet. Die Überwindung der frühen Selektion wird sogar tabuisiert." mehr

16.10.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

GEW: "BAföG um mindestens zehn Prozent erhöhen"

In einem offenen Brief an die Bundestagsabgeordneten haben Studierendenverbände und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gefordert, das BAföG so schnell wie möglich um mindestens zehn Prozent anzuheben. mehr

08.10.2007 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft