Für mehr Zeit für Bildung hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am 1. Mai stark gemacht. "Gute Bildung ist ein wichtiger Schlüssel zu guter Arbeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Aber deutsche Schülerinnen und Schüler müssten mit rund 25 Prozent weniger qualifiziertem Lehrpersonal auskommen als der Durchschnitt der OECD Staaten. Vor diesem Hintergrund versprachen 2008 Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten mehr Personal einzustellen und künftig zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Bildung und Forschung auszugeben. Sie riefen die ´Bildungsrepublik Deutschland´ aus. Seitdem rudern alle zurück und versuchen mit Taschenspielertricks, die Statistiken zu schönen. So kommt kein Cent mehr in den Bildungsbereich, die Qualität des Bildungsangebots verbessert sich nicht", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne während der Mai-Kundgebung in Trier.
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01.05.2011
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft