Bildungswesen

Gewerkschaft und Lehrerverbände werfen Ministerin Vertragsbruch vor

Von friedlicher Weihnachtsstimmung kann zwischen Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dem Philologenverband (Phv), dem Verband Bildung und Erziehung (VBE), dem Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) sowie dem Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Berufsbildenden Schulen (VLBS) keine Rede sei. Die Bildungsministerin kommt nämlich ihren Verpflichtungen aus der gemeinsam unterschriebenen Vereinbarung zur Vermeidung von Unterrichtsausfall nicht nach. Im Widerspruch zur Vereinbarung kürzte die Bildungsministerin den Vertretungsfonds um 45 Stellen. Außerdem wurden Einschränkungen für Fortbildungszeiten erzwungen, die für die Lehrkräfte inakzeptabel sind und dem Fortbildungsbedürfnis widersprechen. mehr

17.12.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

IG BAU und GEW: 20-Milliarden-Pakt für kommende Infrastruktur

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßen das morgige Treffen der Bundeskanzlerin mit den Chefs der Bundesländer. "Eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern zur Modernisierung der kommunalen Infrastruktur muss Herzstück des zweiten Konjunktur-Pakets werden", sagt IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel. "Dafür muss ein konkreter Fahrplan besprochen werden." - "Ausgaben für Bildung, für Kitas, Schulen und Volkshochschulen sind Zukunftsinvestitionen", unterstreicht GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne. mehr

17.12.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Anträge für 160 neue Ganztagsschulen liegen vor – zweite Antragsrunde für 58 weitere Schulen

160 Gymnasien und Realschulen in Nordrhein-Westfalen wollen zu Ganztagsschulen ausgebaut werden. Das ist das Ergebnis der Bewerbungen zur Ganztagsoffensive der Landesregierung. "Ich freue mich, dass viele Schulträger und Schulen diese Chance nutzen. Im ersten Jahr werden wir mindestens 85 Prozent der möglichen Ganztagsschulen anbieten können. Insgesamt liegt die Abdeckung unseres Programms bereits jetzt bei drei Viertel der angebotenen Plätze. Diesen Anteil werden wir durch weitere Gespräche mit Schulen sowie eine zweite Antragsrunde weiter ausbauen. Das große Interesse zeigt, dass unser Programm bei den Schulen gut ankommt. Mit der Ganztagsoffensive werden wir das Ziel erreichen, unseren Kindern mehr Bildungschancen zu eröffnen und Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern." mehr

16.12.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Schulverbundsysteme im Saarland

Ab dem Schuljahr 2009/2010 wird es landesweit flächendeckende Schulverbundsysteme geben, die einen geordneten Weg zum Abitur in neun Jahren ermöglichen. Auf der Grundlage der von Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in der Regierungserklärung vom September 2008 vorgestellten Kooperationsmöglichkeiten werden nun alle Erweiterten Realschulen und alle Gesamtschulen, die über keine eigenständige Oberstufe verfügen, eng mit benachbarten Gymnasien bzw. mit einem Oberstufengymnasium oder einer Gesamtschule mit eigenständiger Oberstufe kooperieren, um ihren Schülerinnen und Schülern den Weg zum Abitur in neun Jahren anzubieten. Die Schulverbundsysteme bauen auf bestehenden Strukturen auf. Grundlage der Verbundsysteme sind schriftliche Kooperationsvereinbarungen zwischen den am Verbund teilnehmenden Schulen. mehr

16.12.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Schulsanierung ja, Privatisierung nein

Der Senat hat heute beschlossen, für die Sanierung und Bewirtschaftung der Schulen die Errichtung eines Sondervermögens prüfen zu lassen. Die Beschäftigten aus der BSB und der BSU, die für den Bau von Schulen zuständig sind, die Reinigungskräfte und Betriebs-arbeiter an den Schulen sollen an das Sondervermögen übergehen. Die Hausmeister und deren Ehegatten sollen an den Schulen verbleiben können. mehr

16.12.2008 Pressemeldung GEW Hamburg

"Für die Bildung sind die Länder zuständig"

Als Partner, der die EU-Mitgliedstaaten und deutschen Länder beratend begleitet, kann sich Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle die Rolle der EU durchaus vorstellen. "Konkrete Entscheidungen zum Bildungssystem und in Bildungsfragen müssen aber weiterhin in der Zuständigkeit der Länder verbleiben", unterstrich der Kultusminister in einem intensiven Dialog mit EU-Bildungskommissar Ján Figel' in Brüssel. Minister Spaenle hat bereits zu Beginn seiner Amtszeit das Gespräch mit Figel´ gesucht - unmittelbar vor der Neugestaltung der "EU-Bildungskooperation". mehr

15.12.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Ausbauplanung für die bayerischen Hochschulen wird umgesetzt

Rund 1 Milliarde Euro stellt Bayern bis 2013 bereit, um seine Hochschulen auf die steigenden Studierendenzahlen und den doppelten Abiturjahrgang des Jahres 2011 vorzubereiten. "Damit werden den jungen Menschen in Bayern auch künftig optimale Ausbildungschancen eröffnet", betonte Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch am Freitag in München. Die zwischen dem Minister und der Präsidentin, den Präsidenten und Rektoren der bayerischen Hochschulen unterzeichneten Zielvereinbarungen legen nun fest, wie die Ausbauplanung an den einzelnen Hochschulen konkret umgesetzt wird. mehr

12.12.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz kritisiert: Änderungen am Schulgesetz gehen nicht weit genug

Anlässlich der gestern im Landtag beschlossenen Schulgesetznovelle erklärt Alexander Lang, Vorstandsmitglied der LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz (LSV): "Das Schulgesetz weist zwar einen neuen Weg, geht ihn dann aber nicht konsequent. So sind viele gute Ansätze erkennbar, es fehlt der SPD-Regierung aber an Mut, größere Schritte zu wagen." mehr

12.12.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung, LSV RLP

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Nationale und internationale Studien geben Impulse für Reformen

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat im schleswig-holsteinischen Landtag für einen angemessenen Umgang mit der Bildungsstudie PISA geworben. "Wir sind auf nationale und internationale Vergleiche angewiesen, um Schlussfolgerungen für das eigene Handeln zu ziehen", sagte sie heute (11. Dezember) in Kiel. PISA habe das Bewusstsein für die Bedeutung von Bildung erheblich verstärkt und Impulse für überfällige Reformen gegeben. Sie machte jedoch deutlich, dass PISA sowie IGLU keine "Erklärungen frei Haus" lieferten. Erdsiek-Rave: "Die Studien beschreiben und messen und bedürfen der sorgfältigen Interpretation. Hysterische und voreilige Interpretationen sind überflüssig." Es zeige sich jedoch einmal mehr, wie notwendig es gewesen sei, im vergangenen Jahr mit der Schulreform entscheidende Weichen im Bildungssystem zu stellen. "PISA 2006 ist der letzte Blick auf die alten Verhältnisse." mehr

12.12.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Doppelhaushalt setzt Schwerpunkt auf Bildung und Wissenschaft

Gute und gleiche Bildungschancen für alle zu sichern – dieses Ziel prägt nicht nur den Landeshaushalt in den Jahren 2009 und 2010, sondern auch die Landesgesetze zur Änderung der Schulstruktur sowie zur Bildung eines Sondervermögens Wissen schafft Zukunft. Das unterstrich Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, bei den abschließenden Haushaltsberatungen des Mainzer Landtags, der dabei unter anderem auch über diese beiden Gesetze zu entscheiden hatte. mehr

11.12.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz