Bologna-Prozess

Steigende Anzahl von Hochschulabschlüssen in Sachsen

In Sachsen haben im vergangenen Jahr 13 Prozent mehr Absolventinnen und Absolventen die Hochschulen mit einem Abschluss verlassen, als noch im Jahr zuvor. Darüber informiert heute Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. Demnach wurden in Sachsen im Jahr 2007 15.789 Prüfungen erfolgreich abgelegt, darunter waren 7.335 Diplom- und 4.404 Fachhochschulabschlüsse, außerdem 949 Bachelor- und 642 Masterabschlüsse (im Jahr 2006: 510 BA-Abschlüsse, 381 MA-Abschlüsse). Insgesamt schlossen im Jahr 2007 8.090 Männer und 7.699 Frauen ihre Prüfungen erfolgreich ab. 2006 waren es noch 7.119 männliche und 6.876 weibliche Hochschulabsolventen. mehr

29.08.2008 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Im Bundestag notiert: Änderung des BAföG-Gesetzes

(hib/CHE) Das BAföG-Gesetz in seiner derzeitigen Form wird den Umstrukturierungen der Hochschullandschaft im Zuge des Bologna-Prozesses gerecht. Für eine Änderung des BAföG-Gesetzes sieht die Bundesregierung deshalb zurzeit keinen Anlass, wie sie in ihrer Antwort ([16/10087](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/100/1610087.pdf)) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion ([16/10014](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/100/1610014.pdf)) betont. mehr

20.08.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Kultusstaatssekretär Willems bei 12. Sommerakademie in Wendgräben

Im Rahmen der Sommerakademie des RCDS - Ring Christlich-Demokratischer Studenten - im Schloss Wendgräben, an der auch Prof. Dr. Johanna Wanka, Wissenschaftsministerin in Brandenburg, Christoph Bergner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Dr. Walther Otremba, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, teilnehmen, referiert am 20. August 2008, 13.00 Uhr, Winfried Willems (CDU), Staatssekretär im Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt, zum Thema "Ansprüche an Bildung in Schulen und Hochschulen in Sachsen-Anhalt". mehr

19.08.2008 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Kempen: "Alarmstufe Rot bei Bologna-Reformen"

"Der Bologna-Prozess steckt in einer tiefen Vertrauens- und Glaubwürdigkeitskrise. Das ist ein Alarmzeichen, das niemanden kalt lassen kann", kommentierte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, die Ergebnisse des 10. Studierendensurveys, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlicht hat. Aus dem Survey geht hervor, dass die Studierenden dem Bachelor immer skeptischer gegenüberstehen. "Die Vorbehalte gegen die gestufte Studienstruktur sind über die Jahre gewachsen, obwohl Neuerungen mit der Zeit normalerweise auf wachsende Akzeptanz stoßen", erläuterte Kempen. "Nicht an der Aufklärung über die Ziele, sondern bei der Umsetzung hakt es." mehr

18.08.2008 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Studierende erstmals zufrieden mit Qualität des Studiums

Die Studierenden an deutschen Universitäten und Fachhochschulen sind mit der Qualität des Studiums zunehmend zufrieden. Viele wünschen sich allerdings noch eine bessere Betreuung im Studium und beim Übergang in den Arbeitsmarkt sowie mehr Praxisbezug. Das sind die zentralen Aussagen des 10. Studierendensurveys zu "Studiensituation und studentischen Orientierungen", den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am Donnerstag veröffentlichte. Bundesbildungsministerin Annette Schavan erklärte zu den Ergebnissen der Befragung: "Inhalt und Struktur des Studiums werden erfreulicherweise sehr positiv eingeschätzt. Hier müssen wir unsere Anstrengungen mit Ländern und Hochschulen weiter intensivieren." mehr

14.08.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

© bundestag.de

Schavan: "Weiterbildung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit"

(redaktion/PM) Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) kündigte an, sie wolle sich bei der in Kürze stattfindenden Weiterbildungsallianz dafür einsetzen, dass Lernzeitkonten und konkrete Angebote zur Weiterbildung künftig standardmäßig Bestandteile von Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen werden. Schavan sagte in einem Interview der Wochenzeitung "Das Parlament" (Erscheinungstag: 11. August) "Weiterbildung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit". Im gleichen Interview lehnte die Ministerin die SPD-Forderung nach einem Rechtsanspruch auf einen Hauptschulabschluss weiter strikt ab: "Wer heute einen Abschluss nachholen will, kann das jetzt schon tun. Er muss nur die Gelegenheit wahrnehmen." Es sei selbstverständlich, dass Erwachsene ohne Schulabschluss diesen später nachholen könnten. Derzeit versucht Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) in der Koalition, einen Rechtsanspruch auf einen Hauptschulabschluss durchzusetzen. mehr

10.08.2008 Artikel

Bologna-Tauglichkeit des Bundesausbildungsförderungsgesetzes

(hib/SKE) Die Bologna-Tauglichkeit des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) thematisiert die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage ([16/10014](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/100/1610014.pdf)). mehr

08.08.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Die Lehre an Hochschulen verbessern - aber wie?

Die Verbesserung der Lehre an deutschen Hochschulen ist eine entscheidende Aufgabe der deutschen Bildungspolitik. Fachleute und die Öffentlichkeit diskutieren verschiedene Vorschläge, wie die Lehre verbessert werden kann. Die Forschung kann zur Klärung dieser Fragen einen wichtigen Beitrag leisten. Auch der Wissenschaftsrat hat kürzlich in seinen Empfehlungen zur Qualität der Hochschullehre die verstärkte Forschung zu diesem Thema angemahnt. mehr

07.08.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

HRK fordert mehr Freizügigkeit für Forscher in Europa

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich mit den Teilnehmern der internationalen Bologna-Konferenz "Penalized for Being Mobile?" dafür ausgesprochen, die Mitnahme von Altersversorgungsansprüchen im Europäischen Hochschulraum zu verbessern. "Damit könnte die Mobilität von Hochschulpersonal erheblich erleichtert werden", erläuterte HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel heute in Bonn. mehr

06.08.2008 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Höhere BAföG-Sätze werden zu Semesterbeginn wirksam

Die mit dem 22. Änderungsgesetz zum BAföG erhöhten Bedarfssätze und Einkommensfreibeträge werden zum 1. August und damit pünktlich zu Beginn des Semesters und des Schuljahres wirksam. Die Bedarfssätze für Schüler und Studierende sind um zehn Prozent, die Freibeträge um jeweils acht Prozent angehoben worden; damit verbessert sich der maximale monatliche Förderungssatz für Studierende ohne Kind auf 643 Euro. Bundesbildungsministerin Annette Schavan erklärte dazu am Freitag: "Mit der Aufstockung des BAföG erleichtern wir die Entscheidung für ein Studium - denn wir haben damit deutliche finanzielle und strukturelle Verbesserungen geschaffen." mehr

01.08.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung