"Doktorandinnen und Doktoranden in Deutschland brauchen weit stärker als bisher eine regelmäßige und verbindlich organisierte Begleitung. Sie müssen eigenverantwortlich forschen können, das bleibt der Mittelpunkt ihrer Qualifizierung. Aber gleichzeitig müssen die Hochschulen sicherstellen, dass die Promovenden systematisch beraten und unterstützt werden." Dies erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel, am 4. August in Bonn. "Unser Ziel ist ein forschungsorientiertes intellektuelles Klima des Austausches der Doktoranden untereinander, mit ihren Betreuern und der internationalen Forschergemeinschaft. Das ist das Klima, das wir brauchen, wenn Qualität und neue Ideen entstehen sollen. Erst kürzlich hat die HRK-Tagung 'Quo vadis Promotion?' diese Einschätzung deutlich bestätigt." Im Rahmen der von der Service-Stelle Bologna und dem Projekt Qualitätssicherung der HRK organisierten Tagung war die deutsche Doktorandenausbildung mit über 200 nationalen und internationalen Experten diskutiert worden.
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04.08.2006
Pressemeldung
Hochschulrektorenkonferenz