Duale Ausbildung

© bikl.de
Ausbildungsvergütung

Geld spielt eine Rolle: Auszubildende sind mit ihrer Vergütung oft unzufrieden – ein Viertel geht nebenbei jobben

Bereits in der Ausbildung "eigenes Geld" zu verdienen, stellt für junge Menschen einen Pluspunkt der dualen Berufsausbildung dar und beeinflusst oftmals ihre Bildungsentscheidung. Allerdings sind viele Auszubildende mit der Höhe ihrer Ausbildungsvergütung nicht zufrieden: zwei von drei Auszubildenden empfinden ihre Vergütung als zu niedrig. Häufig reicht den Jugendlichen die Ausbildungsvergütung nicht für ihre Grundversorgung und ihre individuellen Bedürfnisse aus. Daher geht rund jede/-r Vierte von ihnen neben der Ausbildung jobben. mehr

16.06.2010 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Saarland

Wirtschaftsministerium startet Pilotprojekt für Jugendliche mit Hauptschulabschluss

Mit AnschlussDirekt direkt in die Ausbildung – zahlreiche Partner an Bord "Nur knapp mehr als 16 Prozent der Jugendlichen mit Hauptschulabschluss beginnen direkt nach der Schulzeit eine duale Berufsausbildung. Das sind viel zu wenige. Mit dem Pilotprojekt AnschlussDirekt wollen wir erreichen, dass deutlich mehr junge Menschen mit Hauptschulabschluss ihre Stärken und Kompetenzen direkt auf dem Ausbildungsmarkt einbringen können. Das nützt auch unseren saarländischen Unternehmen, da diesen aufgrund des demographischen Wandels ein Fachkräftemangel droht", so Dr. Christoph Hartmann, Minister für Wirtschaft und Wissenschaft bei der Vorstellung des Projekts. mehr

16.06.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Expertentelefon

Ausbildungsberatung am Telefon

Für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen ist es an der Zeit, sich um einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu bewerben. Die Bundesregierung unterstützt daher Ratgeber-Telefonaktionen bei regionalen Medien. Ratsuchende können wieder ihre Fragen stellen am 17. Juni beim Westdeutschen Rundfunk bei der Türkischen Sendung "Köln Radyosu". mehr

15.06.2010 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

© bikl.de
Duale Ausbildung

BIBB-Analyse: Trotz steigender Ausbildungsbeteiligung bleibt Anteil ausländischer Jugendlicher zu niedrig

Rund 65 % der Jugendlichen in Deutschland gehen den Weg in die duale, das heißt auf betriebliche Ausbildung und Berufsschule gestützte Berufsausbildung. Eine Berechnung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Ausbildungsbeteiligung zeigt jetzt: Während sich der Anteil unter den Jugendlichen mit deutscher Staatsangehörigkeit im Jahr 2008 nur geringfügig verändert hat, gibt es bei den Jugendlichen mit ausländischem Pass einen deutlichen Anstieg der Ausbildungsbeteiligungsquote – sowohl bei den Männern (+ 5 %) als auch bei den Frauen (+ 8 %). Allerdings sind die Ausgangswerte für diesen Anstieg sehr niedrig: So ist der Anteil unter den ausländischen Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag im dualen System abschließen, auch weiterhin nur halb so groß wie unter den deutschen, und dies, obwohl der Wunsch nach einer betrieblichen Ausbildung bei beiden Gruppen mit rund 60 % gleich hoch liegt. mehr

15.06.2010 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Schleswig-Holstein

"Bündnis für Ausbildung" – Trendwende auf dem Ausbildungsmarkt

Auf dem Ausbildungsmarkt zeichnet sich eine Trendwende ab. Erstmals seit Jahren gibt es in diesem Jahr mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. In Schleswig-Holstein werden eine weitgehend stabile Ausbildungsbereitschaft und rückläufige Bewerberzahlen den Wettbewerb um gute Azubis weiter anfachen. Gleichwohl suchen viele Jugendliche intensiv nach einem Ausbildungsplatz. "Den Schülerinnen und Schülern rate ich: Suchen Sie sich rechtzeitig mehrere Berufe aus, für die Sie sich interessieren. Berücksichtigen Sie das breite Spektrum mit auch vom ursprünglichen Wunschberuf abweichenden Ausbildungsangeboten", so Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug. mehr

15.06.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Niedersachsen

Niedersächsisches Hochschulgesetz: Neue Chancen für beruflich Qualifizierte

Der Landtag hat heute der Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) zugestimmt. "Wer eine berufliche Ausbildung absolviert hat, darf künftig nach einer dreijährigen Berufspraxis fachbezogen studieren. Die Absolventen der geläufigsten bundes- und landesrechtlich geregelten Fortbildungen erhalten sogar die allgemeine Studienberechtigung", sagte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka. "Mit der Novelle tragen wir den geänderten Verhältnissen Rechnung, die durch den demografischen Wandel und die Exzellenzinitiative auf die Hochschulen zukommen. Damit bereiten wir unsere Hochschulen optimal auf den verschärften nationalen und weltweiten Wettbewerb vor." mehr

08.06.2010 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

DIHK

DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann: Ausbildungsmarkt erweist sich als stabil

"Die Konjunkturerholung macht sich auch auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar - er entwickelt sich erfreulich stabil. Bis Ende Mai 2010 registrierten die Industrie- und Handelskammern 131.531 Ausbildungsverträge: mehr

08.06.2010 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Baden-Württemberg

Duales Hochschulangebot in Baden-Württemberg soll weiterentwickelt werden - Gemeinsame Erklärung von Ministerium, IHK und DHBW unterzeichnet

Das duale Hochschulangebot in Baden-Württemberg wird weiterentwickelt. Darüber sind sich das Wissenschaftsministerium, der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) einig. Eine entsprechende gemeinsame Erklärung haben deren Vertreter heute (8. Juni 2010) in Stuttgart unterzeichnet. mehr

08.06.2010 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Bildungschancen

Zu viele junge Menschen werden abgeschrieben

Schulische Abschlüsse und berufliche Ansprüche klaffen immer weiter auseinander. Fast eine halbe Million junger Menschen münden Jahr für Jahr in Übergangssystemen. Das sind fast genauso viele, die jedes Jahr eine betriebliche Ausbildung beginnen. "Wir müssen viel mehr tun, um jungen Menschen eine Ausbildung zu verschaffen, die ihnen echte Chancen auf dem Arbeitsmarkt bietet", betonte die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), Prof. Dr. Jutta Allmendinger, im Vorfeld einer Expertenanhörung des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV). Allmendinger, WZB -Expertin Prof. Dr. Heike Solga und BLLV- Präsident Klaus Wenzel forderten daher tiefgreifende Veränderungen am Ausbildungsmarkt, an den Schulen und in der frühkindlichen Förderung. mehr

07.06.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Niedersachsen

40 Jahre Landesausschuss für Berufsbildung

Kultusminister Dr. Bernd Althusmann hat in der heutigen Sitzung des Landesausschusses für Berufsbildung die herausragende Bedeutung des seit 40 Jahren bestehenden Gremiums für die berufliche Bildung in Niedersachsen betont. "Alle Niedersächsischen Landesregierungen profitieren seit Bestehen dieser wichtigen Einrichtung von der Sachkompetenz seiner Mitglieder. Wir haben durch die Arbeit des Landesausschusses in den vergangenen Jahren viele Anregungen und Hinweise erhalten, die unsere Entscheidungen auf dem Feld der Berufsbildung in positiver Weise mit vorangebracht haben. Dies wollen wir zusammen zum Wohle der jungen Menschen in unserem Land fortsetzen", sagte Dr. Bernd Althusmann. mehr

02.06.2010 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium