(bikl/idw) Die Ergebnisse der ersten PISA-Studie wirbelten viel Staub auf, die aktuelle Studie hat den Befund noch verschärft – insbesondere, weil sich zeigte, wie stark die Unterschiede zwischen gesellschaftlichen Klassen noch immer in Deutschland zementiert sind. "Man wollte vorher einfach nicht wahrhaben, dass es noch immer eine entscheidende Rolle spielt, aus welchem Elternhaus ein Kind kommt", so Prof. Dr. Wolfgang Lauterbach von der Universität Münster. "Durch PISA hat sich das endlich geändert." Der Soziologe hat gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr. Rolf Becker von der Universität Bern den Sammelband "Bildung als Privileg?" herausgegeben.
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09.11.2005
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