Sanktionen und Warnhinweise finden beim Vorgehen gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet zunehmend Akzeptanz. Dreiviertel der Deutschen bewertet die Verhängung eines Bußgelds gegen Personen als adäquat, die urheberrechtlich geschützte Medieninhalte ohne Erlaubnis im Internet anbieten. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung (53 Prozent) befürwortet beispielsweise ein Bußgeld gegen diejenigen, die Medieninhalte illegal herunterladen. Eine präventive Wirkung attestieren die Verbraucher einem Warnhinweismodell: 57 Prozent der Deutschen glauben, dass Up- oder Downloader ihre urheberrechtsverletzenden Aktivitäten nach Erhalt eines Warnhinweises vom Provider einstellen würden. Dies sind zentrale Ergebnisse der Studie zur Digitalen Content-Nutzung 2012 (DCN-Studie), die heute vom Bundesverband Musikindustrie e. V. (BVMI), dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) in Berlin vorgestellt wurde.
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22.08.2012
Pressemeldung
Börsenverein des Deutschen Buchhandels