GEW kritisiert völlig überzogenes und unbegründetes Vorgehen des Staatsschutzes Oskar Brückner, Vorsitzender der GEW Bayern: "Ich halte die Verhaftung unseres Mitglieds und ehemaligen Lehrers Haydar Isiks für einen unglaublichen Vorgang. Der 69-Jährige wurde um 6.00 Uhr früh von 12 Einsatzkräften, z.T. in Kampfanzügen überfallen, alle Computer, Handys und Papiere beschlagnahmt, obwohl offensichtlich keine Beweise für Straftaten vor- lagen. Die offizielle Begründung hieß: Verstöße gegen das Vereinsgesetz! Selbst der Leiter des Staatsschutzdezernats, Jörg Beyse, bezeichnete die Verhaftung als ´repressive Maßnahme´. Dieses Vorgehen passt zu Diktaturen, aber nicht zu einem demokratischen Rechtsstaat."
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09.07.2007
Pressemeldung
GEW Bayern