Elternwille

Gymnasialeltern Bayern

Freie Wahl für Eltern!

"Monitoring" trägt nichts dazu bei, die Grundschule wieder zu einem lern- und lehrfreundlichen Ort werden zu lassen. Lehrkräfte, Eltern und Kinder wissen, dass der Druck in der vierten Klasse Grundschule unerträglich ist und wir finden es unerheblich, ob es ein wenig mehr oder ein wenig weniger unerträglich ist. mehr

04.05.2010 Pressemeldung Gymnasialeltern Bayern e. V.

Bayern

Der Übertrittsdruck bleibt bestehen

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, hat die Korrekturen am Übertrittsverfahren in vierten Grundschulklassen als "Kosmetik" bezeichnet und sich so erneut in die Diskussion um das Übertrittsverfahren eingeschaltet: mehr

04.05.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Übertritt

Kultusminister Spaenle startet Monitoring zum Übergang der Grundschüler an die weiterführenden Schulen mit repräsentativer Online-Erhebung - Gespräche mit Schulleitungen und Eltern

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat nun die Erhebung der Erfahrungen von Eltern und Lehrkräften mit dem neu geregelten Übertritt der Kinder von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen gestartet. "Ich will wissen, welche Erfahrungen die Lehrkräfte und Eltern unserer Grundschüler mit der Neuregelung des Übertrittsverfahrens sammeln", so der Minister. Er nutzt dazu drei Wege: eine repräsentative Onlinebefragung, Gespräche mit Schulleitungen und Begegnungen mit Elternvertretern. Mit dem Verfahren überträgt Minister Spaenle die positiven Erfahrungen mit dem Monitoring beim Prozess zur Einführung der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums auf die Grundschule. mehr

04.05.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Realschullehrer

Bayerischer Realschullehrerverband: Übertrittszeugnisse sind aussagekräftig

Anlässlich der Ausstellung der diesjährigen Zeugnisse an den Grundschulen zum Übertritt an die weiterführenden Schulen hob der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), Anton Huber, die hohe Zuverlässigkeit der dort getroffenen Schullaufbahnempfehlungen hervor. mehr

03.05.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung

© bikl.de
Fürsorgepflicht

Masern: Kinderärzte fordern Impfnachweis für Kitas und Schulen

(red/pm) "Der erneute Masernausbruch in NRW, Bayern und Berlin hat gezeigt, dass die bisherigen Impfkonzepte nicht genügend wirken. Wir brauchen verbindliche Regeln, die sichern, dass alle Kinder vor der Aufnahme in staatlich geförderte Kindertageseinrichtungen einen altersgemäßen Impfschutz nachweisen, dass sie also entsprechend den aktuellen Empfehlungen der STIKO, die den wissenschaftlichen Standard in Deutschland darstellen, geimpft sind, sofern keine medizinischen Kontraindikationen für eine Impfung vorliegen." Dies forderte Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland. mehr

30.04.2010 Artikel

Schulstruktur

FORSA-Umfrage: NRW-Bürger lehnen rot-grüne Schulpläne rigoros ab!

Unmissverständlich dokumentiert eine aktuelle FORSA-Umfrage für Nordrhein-Westfalen, dass zentrale rot-grüne Schulvorstellungen von der Bevölkerung abgelehnt werden. 57 Prozent sprechen sich gegen eine Verlängerung der Grundschulzeit aus, 78 Prozent wollen ein Wahlrecht der Eltern, nach der Grundschule zwischen unterschiedlichen Schulformen entscheiden zu können und 76 Prozent sagen NEIN zu einer einheitlichen Schule. Sie wünschen den Erhalt von Realschulen und Gymnasien. mehr

29.04.2010 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

Übertritt

Grüne fordern Neuausrichtung der Schullandschaft

Die Grünen im Bayerischen Landtag kritisieren das neue Übertrittsverfahren der Staatsregierung als Verschlimmbesserung. "Die Neuregelungen zum Übertrittsverfahren lösen nicht die Probleme, die durch die Übergangsauslese bedingt sind", erklärt der schulpolitische Sprecher Thomas Gehring. Im Gegenteil: Der Druck in der vierten Klasse werde nicht reduziert, sondern verlängert – ab Klasse drei bis in die fünfte Klasse. "Anstatt die Bildungsbiographie an der Entwicklung des einzelnen Kindes festzumachen, wird die Übertrittsentscheidung im dreigliedrigen Schulsystem durch eine rein formale Angelegenheit bestimmt, das ist ein Fehler." mehr

26.04.2010 Pressemeldung Bündnis 90/Die Grünen

Übertritt

Eltern fordern verlängerte gemeinsame Schulzeit

"Jedes Frühjahr ist es dasselbe, Eltern und Kinder verzweifeln am Übertritt", sagt Heike Hein, die Vorsitzende des Bayerischen Elternverbandes. Nachdem in diesem Schuljahr der Übertritt vom Kultusministerium "verschlimmbessert" wurde, sind die Schüler und Eltern besonders unter Druck. mehr

26.04.2010 Pressemeldung Bayerischer Elternverband

Übertritt

Probenplan verschärft Übertrittsdruck

Die neuen Übertrittsregelungen haben zu keiner Entspannung an den Grundschulen geführt. Grundschullehrer/innen berichten vielmehr, dass sich der auf den Kindern lastende Druck dramatisch erhöht hat. Insbesondere führt der neu eingeführte "Probenplan" dazu, dass sich der Unterricht vierter Jahrgangsstufen an diesen Vorgaben zu orientieren hat. mehr

26.04.2010 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Übertritt

Freigabe des Elternwillens benachteiligt Kinder aus sozial schwachen Familien

Anlässlich der heute durch Kultusminister Dr. Spaenle vorgenommenen ersten Bilanz des neuen Übertrittsverfahrens an die weiterführenden Schulen hat sich der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt gegen eine weitergehende Aufweichung der bestehenden Regelungen ausgesprochen: "Mit der Neuregelung, dass selbst Kinder mit nur zwei Mal Note ´ausreichend´ aus dem Probeunterricht ein Gymnasium besuchen dürfen, wird das pädagogisch Verantwortbare bis zum Letzten ausgereizt. Forderungen, den Eltern unabhängig vom Leistungsstand ihres Kindes die Wahl der weiterführenden Schulart vollkommen zu überlassen, sind unsozial. In der Praxis begünstigt die Freigabe des Elternwillens Kinder aus privilegierten Elternhäusern. Denn gerade diese Elternhäuser sind es, die sich dann eher über die Grundschul-Empfehlungen hinwegsetzen. Migrantenfamilien oder sozial schwache Elternhäuser sind da oft viel zurückhaltender." Diese Beobachtung wird von Bildungsforschern bestätigt. mehr

26.04.2010 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)