Die aus einer Fusion zwischen der früheren Universität Lüneburg und der Fachhochschule Nordostniedersachsen hervorgegangene Modelluniversität Lüneburg war am Freitag Schauplatz der turnusgemäß stattfindenden Konferenz der norddeutschen Wissenschaftsminister und –senatoren. Den im Zuge der europaweiten Harmonisierung der Studienabschlüsse, dem sogenannten Bologna-Prozess, vom Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann in Gang gesetzten ersten Fusionsprozess zwischen einer Fachhochschule und einer Universität in Deutschland haben sich die Vertreter der Wissenschaftsressorts ausführlich erläutern lassen. Eine gemeinsam herausgegebene neue Publikation "Die norddeutschen Hochschulen auf dem Weg zum europäischen Hochschulraum" informiert zudem über die Eckpunkte des Studiensystems mit den Abschlüssen Bachelor und Master (siehe Anlage). Neben Gastgeber Stratmann nahmen der Senator für Bildung und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen Willi Lemke, für den Senator für Wissenschaft und Gesundheit der Freien und Hansestadt Hamburg der Abteilungsleiter Harald Datzer, für den Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern der Staatssekretär i.V. Hermann Fischer sowie die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein Ute Erdsiek-Rave an dem Treffen in Lüneburg teil.
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21.01.2005
Pressemeldung
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur