''Mit dem neuen Altenpflegegesetz hat der Bund den Weg für eine bessere und attraktivere Ausbildung bereitet. Das Gesetz sichert eine bundeseinheitliche Ausbildung auf hohem Niveau und beschreibt ein modernes Berufsbild der Altenpflege,'' erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt. ''Die Altenpflege gehört angesichts der demografischen Entwicklung zu den Dienstleistungsbranchen der Zukunft. Nach Prognosen wird die Zahl der Menschen über 80 Jahre von ca. 3 Millionen im Jahr 2000 auf ca. 8 Millionen im Jahr 2050 steigen. Es wird künftig einen größeren Fachkräftebedarf in der Altenpflege geben. Ich appelliere insbesondere an die Jugendlichen, sich mit diesem zukunftsträchtigen Beruf vertraut zu machen. Gleichzeitig fordere ich die stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen auf, die Altenpflegeausbildung zu Kernaufgaben zu erklären. Denn nur so kann es gelingen, in der Pflege den Berufsnachwuchs zu sichern. Die neue Ausbildung ist auf die Praxis zugeschnitten und muss von ihr getragen werden.''
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30.07.2004
Pressemeldung
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend