Fachkräftebedarf

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Duale Ausbildung

BIBB-Analyse: Trotz steigender Ausbildungsbeteiligung bleibt Anteil ausländischer Jugendlicher zu niedrig

Rund 65 % der Jugendlichen in Deutschland gehen den Weg in die duale, das heißt auf betriebliche Ausbildung und Berufsschule gestützte Berufsausbildung. Eine Berechnung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Ausbildungsbeteiligung zeigt jetzt: Während sich der Anteil unter den Jugendlichen mit deutscher Staatsangehörigkeit im Jahr 2008 nur geringfügig verändert hat, gibt es bei den Jugendlichen mit ausländischem Pass einen deutlichen Anstieg der Ausbildungsbeteiligungsquote – sowohl bei den Männern (+ 5 %) als auch bei den Frauen (+ 8 %). Allerdings sind die Ausgangswerte für diesen Anstieg sehr niedrig: So ist der Anteil unter den ausländischen Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag im dualen System abschließen, auch weiterhin nur halb so groß wie unter den deutschen, und dies, obwohl der Wunsch nach einer betrieblichen Ausbildung bei beiden Gruppen mit rund 60 % gleich hoch liegt. mehr

15.06.2010 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Schleswig-Holstein

"Bündnis für Ausbildung" – Trendwende auf dem Ausbildungsmarkt

Auf dem Ausbildungsmarkt zeichnet sich eine Trendwende ab. Erstmals seit Jahren gibt es in diesem Jahr mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. In Schleswig-Holstein werden eine weitgehend stabile Ausbildungsbereitschaft und rückläufige Bewerberzahlen den Wettbewerb um gute Azubis weiter anfachen. Gleichwohl suchen viele Jugendliche intensiv nach einem Ausbildungsplatz. "Den Schülerinnen und Schülern rate ich: Suchen Sie sich rechtzeitig mehrere Berufe aus, für die Sie sich interessieren. Berücksichtigen Sie das breite Spektrum mit auch vom ursprünglichen Wunschberuf abweichenden Ausbildungsangeboten", so Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug. mehr

15.06.2010 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Auszeichnungen

Bundesinstitut für Berufsbildung als familienfreundliche Einrichtung ausgezeichnet

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) darf ab sofort das Qualitätssiegel einer familienfreundlichen Einrichtung führen. Das Zertifikat "audit berufundfamilie" der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung wurde dem BIBB am heutigen Freitag anlässlich eines Festaktes in Berlin durch Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Peter Hintze, überreicht. Das Zertifikat steht als Auszeichnung für ein ausgeprägtes Familienbewusstsein in staatlichen und wirtschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen. mehr

11.06.2010 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Weiterbildungspreis 2011

WIP 2011: Mit innovativen Weiterbildungskonzepten gewinnen!

Deutschlands Betrieben geht der Nachwuchs aus, Fachkräftemangel droht. Zugleich müssen aktive Belegschaften wettbewerbsfähig bleiben und an die sich wandelnden Anforderungen der Arbeitswelt herangeführt werden. Innovative Weiterbildungskonzepte sind daher mehr denn je gefragt – im Wettbewerb um die kreativsten Köpfe, bei der Erschließung von Begabungsreserven und bei der Sicherung der Beschäftigung Älterer. Solche Angebote im Bereich der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung zu fördern, Impulse für neue Entwicklungen zu setzen und die Zukunft mitzugestalten, sind Ziele des vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zum elften Mal ausgeschriebenen "Weiterbildungs-Innovations-Preises" (WIP) 2011. mehr

10.06.2010 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Bildungsstreik

GEW: Forderungen sind berechtigt und finanzierbar

"Angesichts der 80-Milliarden-Kürzungsorgie der Bundesregierung müssten die aktuellen Bildungsstreiks eigentlich der Auftakt für ein gesamtgesellschaftliches Aufbegehren sein", erklärte GEW-Landesvorstandssprecher Christian Gloede-Noweck anlässlich des Bremer Bildungsstreiks. mehr

09.06.2010 Pressemeldung GEW Bremen

Stipendienprogramm

Gesetzentwurf für ein "Nationales Stipendienprogramm" unter Experten umstritten

(hib/HAU/HIL) Der von den Koalitionsfraktionen vorgelegte Gesetzentwurf für ein Nationales Stipendienprogramm [(17/1552)](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/015/1701552.pdf) hat bei einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Mittwochvormittag Zustimmung, aber auch deutliche Ablehnung erfahren. mehr

09.06.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Bildungsverband

Presseerklärung zum Bildungsgipfel am 10. Juni 2010

Der bevorstehende Bildungsgipfel der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten am 10. Juni ist überschattet von Plänen für Ausgabenkürzungen, die inzwischen auch drohen, vor den Schulen, Hochschulen sowie der Weiterbildung nicht halt zu machen. mehr

09.06.2010 Pressemeldung Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e.V. (BBB)

Baden-Württemberg

Duales Hochschulangebot in Baden-Württemberg soll weiterentwickelt werden - Gemeinsame Erklärung von Ministerium, IHK und DHBW unterzeichnet

Das duale Hochschulangebot in Baden-Württemberg wird weiterentwickelt. Darüber sind sich das Wissenschaftsministerium, der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) einig. Eine entsprechende gemeinsame Erklärung haben deren Vertreter heute (8. Juni 2010) in Stuttgart unterzeichnet. mehr

08.06.2010 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Bildungsgipfel

Beschluss des SPD-Präsidiums und Parteivorstands: Priorität für Bildung

Im Vorfeld der Besprechung der Regierungschefs von Bund und Ländern am 10. Juni 2010 haben das Präsidium und der Parteivorstand der SPD in den heutigen Sitzungen folgenden Beschluss gefasst: mehr

07.06.2010 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Bildungsausgaben

Wende in der Bildungspolitik erfordert neue Steuerpolitik

Drei Tage vor dem Bildungsgipfel fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft eine Bildungsoffensive in NRW und hat dafür bis 2015 einen zusätzlichen öffentlichen Investitionsbedarf von jährlich 4 Prozent errechnet. Nach Berechnungen der GEW stehen 2015 dann 6 Milliarden € mehr zur Verfügung, das entspräche dem Gipfelziel von 10% des Bruttoinlandsprodukts. Die dringend erforderliche Wende in der Bildungspolitik gebiete, so die Gewerkschaft, ein gleichzeitiges Umsteuern in der Steuer- und Finanzpolitik und höhere Einnahmen aus Vermögens- und Erbschaftssteuern, anders seien die notwendigen Aufwendungen für Kindertageseinrichtungen, Schulen und Hochschulen und Einrichtungen der Weiterbildung nicht finanzierbar. Angesichts der derzeitigen Finanzkrise sei der Ausbau eines qualitätsvollen und gerechten Bildungssystems das Gebot der Stunde, Kürzungen in der Bildung hätten hingegen fatale Folgen. mehr

07.06.2010 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen