Fachkräftebedarf

GEW: "Ausbildungsplatz-Statistik ist geschönt"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Partnern des Ausbildungspakts vorgeworfen, "die Lehrstellenbilanz zu schönen". "Fakt ist: Auch im gerade zu Ende gegangenen Ausbildungsjahr haben über 100.000 junge Menschen keinen betrieblichen Ausbildungsplatz erhalten. Für Selbstlob der Ausbildungspakt-Partner gibt es überhaupt keinen Anlass. Rund 1,5 Millionen Menschen der 20- bis 29-jährigen haben keinen Berufsabschluss. Der Fachkräftemangel, den die Arbeitgeber ständig lautstark beklagen, ist selbst verschuldet", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Dienstag mit Blick auf die Lehrstellenbilanz 2008/09. mehr

13.10.2009 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

21.000 junge Schleswig-Holsteiner haben ihren Ausbildungsvertrag in der Tasche

Trotz der Wirtschaftsflaute in den zurückliegenden Monaten hat die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen in Schleswig-Holstein kaum gelitten: Vom 1. Oktober 2008 bis zum 30. September 2009 haben in Schleswig-Holstein rund 21.000 junge Menschen in Schleswig- Holstein einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Wie Wirtschaftsminister Dr. Jörn Biel heute (7. Oktober) in Kiel sagte, seien dies im Vergleich zum Jahr davor zwar zwei Prozent weniger, gleichwohl sei dieses Ergebnis angesichts der schwierigen Wirtschaftslage im vergangenen Jahr überaus akzeptabel. mehr

07.10.2009 Pressemeldung Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein

Breites Bündnis zur Berufs- und Studienorientierung soll jungen Menschen Einstieg in Ausbildung und Beruf erleichtern

Durch eine intensivere Abstimmung und eine engere Verknüpfung der verschiedenen Angebote von Land, Bundesagentur für Arbeit und Kammern sowie Wirtschaftsverbänden auf dem Feld der Berufs- und Studienorientierung sollen junge Menschen in Rheinland-Pfalz noch besser als bisher in die Lage versetzt werden, ihren jeweiligen Übergang in die berufliche Ausbildung, ins Studium oder in den Beruf eigenverantwortlich zu gestalten. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Otto-Werner Schade, dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Rheinhessen, Günther Tartter, für die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern im Land, dem Hauptgeschäftsführer der IHK Trier, Arne Rössel, für die Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern und dem Präsidenten der Landesvereinigung Unternehmerverbände (LVU), Dr. Gerhard F. Braun, haben für die Landesregierung Bildungsministerin Doris Ahnen und Arbeitsministerin Malu Dreyer heute die "Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit von Berufsberatung, Schule und Wirtschaft im Bereich der Berufs- und Studienorientierung in Rheinland-Pfalz" unterzeichnet. mehr

06.10.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Deutsches Studentenwerk: Länder unterstützen Studentenwerke nicht genug

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) als Bundesverband der 58 Studentenwerke in Deutschland beklagt mangelnde finanzielle Unterstützung durch die Länder. Wie der Verband meldet, machten die Landeszuschüsse oder Finanzhilfen der Länder mit 141,3 Millionen Euro im Jahr 2008 nur noch 11,4% der Gesamteinnahmen der Studentenwerke aus. Anfang der 90er Jahre waren es noch über 24%. mehr

30.09.2009 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Politik bewertet freies Bildungswesen als wichtigen Bestandteil der Bildungslandschaft

Freie Bildungsträger sind ein wichtiger Bestandteil der deutschen Bildungslandschaft – darüber herrscht Einigkeit unter den fünf Bundestagsparteien. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter Kandidaten und Abgeordneten des Bundestages, die der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) durchgeführt hat. mehr

25.09.2009 Pressemeldung Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP) e.V.

Duale Berufsausbildung: Für viele Betriebe eine lohnende Investition

"Die Deckung des eigenen Fachkräftebedarfs bleibt das dominierende Ausbildungsmotiv der Betriebe. Diese gehen jedoch stärker als in der Vergangenheit dazu über, ihre Ausbildung effizienter zu organisieren. Damit wird die Berufsausbildung mehr denn je für viele Betriebe zu einer lohnenden Investition, auch wenn sie zunächst Kosten verursacht." Dies erklärte Prof. Dr. Reinhold Weiß, Ständiger Vertreter des Präsidenten und Forschungsdirektor des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Eröffnung der BIBB-Fachtagung "Die Ausbildungsentscheidung von Betrieben: Ökonomische Forschungsansätze und Analysen" in Bonn. Im Vergleich der Jahre 2000 und 2007, so Prof. Weiß, seien nach Unter-suchungen des BIBB die Gesamtkosten der Betriebe für die Ausbildung deutlich gesunken. "Die Betriebe organisieren ihre Ausbildung kostengünstiger und setzen die Auszubildenden früher und häufiger für produktive Tätigkeiten ein." mehr

23.09.2009 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Pinkwart: Positive Zwischenbilanz im Kampf um mehr Ingenieure – Talentförderung in den Regionen boomt

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat eine positive Zwischenbilanz der Landesinitiative "Zukunft durch Innovation" (zdi) zur Bekämpfung des Fachkräftemangels gezogen. Inzwischen erreicht die vor drei Jahren gegründete Initiative jährlich mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler in NRW mit Angeboten zu den MINT-Fächern (Mathematik, Ingenieurwissenschaft, Naturwissenschaft, Technik). mehr

21.09.2009 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Bayerischer Landtag verabschiedet Novelle des Hochschulgesetzes

Die Novelle des Hochschulgesetzes hat der Bayerische Landtag am Mittwoch in München verabschiedet. "Mit dem Gesetz verbessern wir den Hochschulzugang für Berufstätige, verfeinern die soziale Ausgestaltung der Studienbeiträge und stärken die Autonomie der Hochschulen", so Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch. Ziel der Änderungen sei es, "die hohe Attraktivität der bayerischen Hochschulen bei den Studenten auszubauen und den Hochschulstandort insgesamt im Wettbewerb um die besten Köpfe weiter zu stärken". mehr

01.07.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Modellprojekt "Wege zu mehr MINT-Absolventen"

Wissenschaftsminister Heubisch und vbw-Hauptgeschäftsführer Brossardt haben beim Besuch der Universität Augsburg eine positive Zwischenbilanz für das Modellprojekt "Wege zu mehr MINT-Absolventen" gezogen. Zehn vielversprechende Projekte an der Universität Augsburg und anderen bayerischen Hochschulen erproben seit rund einem Jahr neue Wege, um die Zahl der Studienabbrecher in den MINT-Fächern nachhaltig zu senken. mehr

05.05.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Mehr gut ausgebildete Physiklehrer gefordert

(redaktion/PM) Physikerinnen und Physiker haben auf dem Arbeitsmarkt weiterhin sehr gute Chancen. Die Zahl der Arbeitslosen ist im fünften Jahr in Folge gesunken, die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei rund zwei Prozent. Fachleuten mit physikalischer Expertise bieten sich nach Schätzung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) derzeit rund 5.000 freie Stellen. Dies meldet die DPG in der Erstausgabe des Informationsblatts "Physik konkret". Angesichts des Fachkräftemangels sieht DPG-Präsident Gerd Litfin in der Verbesserung des naturwissenschaftlichen Unterrichts eine gesellschaftspolitische Aufgabe ersten Ranges: "Der Grundstein für Interesse oder eben auch Abneigung gegenüber den Naturwissenschaften wird maßgeblich in der Schule gelegt. Deshalb brauchen wir unbedingt mehr motivierte und gut ausgebildete Lehrkräfte." mehr

16.12.2008 Artikel